US-Bundesstaat Kansas verbietet Pokémon teilweise

Es klingt wie ein verspäteter Aprilscherz - ist aber keiner. In manchen islamischen Staaten ist Pokémon ja gänzlich verboten (siehe Kontroverse - Verbot von Pokémon). In westlichen Staaten war das aber kaum vorstellbar.

Doch jetzt hat der erzkonservative US-Bundesstaat Kansas Pokémon teilweise verboten - ein totales Verbot gibt es klarerweise nicht. Das Bildungsministerium hat einem Antrag von christlichen Fundamentalisten stattgegeben - in Folge sind das Videospiel, die Sammelkarten und sämtliche Merchandise-Produkte ab sofort an Schulen verboten. All diese Produkte müssen von Lehrkräften konfisziert werden, bei mehrmaligen Verstoß droht der Rauswurf von der Schule.

Die radikalen Christen sind der Meinung, Pokémon würde die darwinistische Evolutionstheorie propagieren - weil sich die stärken Pokémon durchsetzen. Obwohl die Evolutionstheorie längst als wissenschaftlich erwiesen gilt, vertreten christliche Fundamentalisten kreationistische Theorien oder die Theorie des Intelligent Design. Intelligent Design wird in den USA noch immer in christlichen Bundesstaaten gelehrt. Erst 2005 löste ein Artikel des Wiener Erzbischofs Kardinal Schönborn eine Debatte über Intelligent Design aus.

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