Wiesenior gehört zu den schwächeren Pokémon des Spiels. Die Initiative des Wiesels ist der beste Wert, weißt aber dennoch nur einen Base von 90 Punkten auf. Mit der maximalen Anzahl an EVs und DVs sowie einem sich positiv auf den Wert ausübendem Wesen, kommt es auf eine Geschwindigkeit von 306. Es gibt genug Pokémon im UU oder NU, die diesen Wert überschreiten können, dennoch gehört es zur schnelleren Hälfte. Die Offensive ist schwach, weswegen es von den meisten Pokémon in den Schatten gestellt wird. Mit einem Basisangriff von 76 Punkten kommt es nicht weit. Dieser ist zwar vergleichbar mit den Werten von ähnlichen Pokémon wie Rattikarl, Geradaks und Bidifas, jedoch haben diese andere Vorteile, wie zum Beispiel die Fähigkeit oder die Attacken, weswegen sie dem Wiesel überlegen sind. Dazu später jedoch mehr. Defensiv lässt es sich auch nicht spielen. Es kann zwar auf 360 Kraftpunkte kommen, dennoch sind die restlichen Defensiven zu schwach.
Wiesenior gehört zur Gruppe der Normalpokémon. Deren einzige Schwäche ist der Typ Kampf. Das Wiesel sollte sich vor Attacken des Types in Acht nehmen, denn auch der Angriff von einem schwächeren Pokémon genügt, um Wiesenior zu besiegen. Ansonsten lässt es sich prima in Geistattacken einswitchen, da diese keine Wirkung gegenüber dem Typus Normal aufweißen. Weitere Besonderheiten sind bei diesem Typen nicht vorhande.
Wiesenior besitzt insgesamt zwei Fähigkeiten. Beide sind nicht gerade gut, eine für strategische Kämpfe sogar irrelevant. Diese ist nämlich Angsthase. Sie hilft Wiesenior zwar vor jedem wildem Pokémon fliehen zu können, nur im Kampf ist es dann hilflos. Die andere Charakteristik ist Adlerauge. Diese sorgt dafür, dass die Genauigkeit der eigenen Attacken durch Angriffe des Gegners nicht gesenkt werden kann. Diese Fähigkeit gehört auch eher zu den nutzloseren, da die Evasion-Clause Kampfstandard ist. Diese sorgt dafür, dass Attacken, die die Genauigkeit vermindern verboten sind. Nur die Fähigkeiten Schneemantel und Sandschleier, werden somit unbrauchbar gemacht. Diese trifft man jedoch nicht in Wieseniors Klasse an.
Wieseniors physischer Movepool ist eigentlich ganz okay. Es lohnt sich auch auf den speziellen einzugehen, da Wiesenior mit jenen sowieso kaum Schaden anrichten würde. Rückkehr ist durch den STAB Wieseniors wirkungsvollste Attacke und sollte eigentlich auf keinem Set fehlen. Als Prioritätsmoves stehen Tiefschlag und Ruckzuckhieb zur Verfügung, wovon ersteres zu empfehlen wäre. Durchbruch ist eigentlich auch eine relativ gute Attacke. Jedoch ist Eisenschweif aufgrund der geringen Trefferquote und des schlechten Typs sowie Dunkelklaue, da diese eigentlich das selbe trifft wie Tiefschlag, nicht so wertvoll. Durch den Movetutoren in Smaragd oder Platin kann es die drei Elementschläge - Donnerschlag, Eishieb und Feuerschlag - lernen, welche sehr nützlich sein können. Nassschweif, welches es in Platinum durch den Tutoren lernen kann, wäre auch eine Alternative.
Wiesenior gehört zu den Pokémon, welche man zu Spielbeginn der jeweiligen Generationen als Preevolution auf den ersten Routen antrifft. In der ersten Generation ist es Rattikarl, in der zweiten Wiesenior, in der dritten Geradaks und in der vierten Bidifas. Sie haben gemeinsam, dass sie alle vom Typ Normal sind und miserable Stats haben. Dennoch ist Wiesenior, trotz einiger guten Attacken, das am wenigsten benutzte Pokémon, der vier. Gründe dafür sind folgende:
Hier findest du Movesets zu diesem Pokémon. Diese Movesets sind von Experten zusammengestellt und ausnahmslos zu empfehlen, wenn du strategisch kämpfen willst.
Kann leider aufgrund seines miserablen SAtk-Wertes seinen guten speziellen Movepool nicht gut nutzen...
Alternativen zu diesem Pokémon: