Eleanor- Das vergangene Paradies
Endlich habe ich es geschafft meine FanFic aufzuschreiben. Man merkt es natürlich, es bleibt nicht bei diesen zwei Kapitel, weitere folgen später. Über Fehlermeldungen und vorallem Feedback würde ich mich sehr freuen. So genug der Rede und viel Spaß beim Lesen:
Die Legende
„ Fünf Wesen, eins des Himmels, eins des Meeres, eins des Landes, eins der Dunkelheit und eins des Lichts ,
bilden das Gleichgewicht der Welt.
Fünf Wesen, eines im Westen, eines im Osten, eines im Süden, eines im Norden und eins im Mittelpunkt,
leben unabhängig voneinander,
doch können ohne die anderen nicht existieren.
Fünf Wesen sind Brüder
Und können doch können sie verschiedener nicht sein.
Das Schicksal der Erde, in ihren Händen.
Fallen sie im Kampf, fällt die Erde mit ihnen.
Einer hat die Macht, ihre Kräfte zu bündeln, und die Erde zu retten“
-Es ist eine furchtbare Zeit voll Krieg und Leid angebrochen, die Kinder haben ihr Lachen verloren, jede Freude ist fort und das Land ist trist und grau. Was ist nur aus dem strahlenden Eleanor geworden, wo sind die lachenden Pokemon, die Feste. Wir sind alle verloren, wo bleibt nur der Auserwählte.-
Kapitel 1- Der Anfang
Ein wunderbar sonniger Morgen brach an. Die Vögel sangen und die Sonne strahlte heller denn je am blauen Himmel. Schattenfell, das Arkani, blinzelte. Es fiel im schwer seine Augen zu öffnen, da er letzte Nacht sehr wenig geschlafen hatte. Er rappelte sich langsam auf, streckte sich und nahm einen großen Schluck Wasser aus dem tiefen See. So wie er das tat bemerkte er, dass ihn zwei Augen aus dem Wasser heraus anstarrten. Sie kamen immer näher, bedrohlich nahe. Als sie fast die Oberfläche erreichten, machte Schattenfell einen Satz nach hinten. „ Guten Morgen, du kleiner Angsthase!“. Arkani erkannte, dass es sein Freund Ombra , ein Lapras, war der sich da gerade über ihn lustig machte. „Ich habe mich nicht erschreckt, das war ein ganz natürlicher und lebenswichtiger Reflex!“, fauchte ihn Schattenfell an. „Du kannst sagen was du willst, du hast dich erschreckt- gib`s zu! Und nun komm schon, es geht bald los.“ „Was geht los?“, rief eine Stimme. Sie schien aus dem Himmel zu kommen. Es war Hawk, ein riesiges und stark wirkendes Tauboss. Doch leider war der gute Hawk nicht gerade der Hellste, besonders wenn es darum ging sich an Termine zu erinnern- er war furchtbar vergesslich. „Man Hawk, jetzt habe ich mich wirklich erschreckt.“ , seufzte Schattenfell. Ombra und Schattenfell lachten. „ Was ist denn nun so wichtig?“ „ Hast du es denn schon wieder vergessen?“ fragte Ombra, „Heute ist doch das große Fest in Fargon. Und es beginnt in wenigen Stunden!“ „STUNDEN? Und dann macht ihr jetzt schon so einen Aufstand? Dann haben wir doch noch eine ganze Menge Zeit.“, krächzte Hawk erstaunt. Schattenfell erwiderte: „Haben wir nicht, wir müssen alle drei bei den Vorbereitungen helfen!“ „Wer sagt das? Davon weiß ich nichts!“ „Das wundert mich nicht..... Hier ist der Brief von Caine!“ Lapras holte einen schneeweißen Briefumschlag mit rotem Emblem hervor und reichte ihn Hawk. „Ach herje, jetzt muss ich bei diesem blöden Fest auch noch helfen.“ „Blöd?“, fragte Schattenfell erstaunt, „Alle freuen sich auf das große Fest. Es wird fantastisch dieses Jahr und denk nur an die große Parade....“ „Jaja, schon gut. Hast du denn noch nie etwas von Ironie gehört?“ „Pah, spiel dich bloß nicht so auf! Wenigstens kann ich mir meinen Geburtstag merken!“, fauchte Schattenfell. „Ich soll mich aufspielen? Du meckerst doch an allem rum und bist mit allem unzufrieden!“ „Ich? Unzufrieden? Na warte, dir zeig ichs!“, und Schattenfell feuerte einen lodernden Flammenwurf auf Hawk ab. Er traf und Hawk wirbelte durch die Luft, seine Federn waren leicht verbrannt und die Luft roch nach Rauch. Hawk konterte sofort mit einem Sturzflug. Ombra beobachtete das Geschehen Kopf schüttelnd. „Es ist doch immer das Gleiche mit den beiden!“, sagte plötzlich eine Stimme zu Ombra. Dieser dreht sich erschreckt um und erwiderte: „Ach, du bist es Kiara. Sie können es einfach nicht lassen. Ewig müssen sie sich streiten und bringen manchmal sogar andere in Gefahr.“ Kiara war ein wunderschönes, großes Vulnona. Ihr Feld glänzte wie der Morgentau auf den Blättern und die Farbe erinnerte an pures Gold. Sie hatte feuerrote Augen, welche Mut und Selbstbewusstsein ausdrückten. Kurz- sie war der Inbegriff der Schönheit und kein männliches Wesen konnte ihr widerstehen, außer...... Außer ihrem Schwarm, Schattenfell. Dieser hielt nicht viel von Liebe und kümmerte sich eher darum stärker zu werden.
Kiara und Ombra sahen eine ganze Weile schweigend dabei zu, wie sich zwei beste Freunde erbarmungslos bekämpften. Irgendwann konnte jedoch weder Schattenfell, noch Hawk dem Gegner etwas entgegensetzen und es endete wie immer- unentschieden. „Seit ihr beiden Streithähne jetzt endlich fertig?“ fragte Ombra ein wenig gereizt und er und Kiara schritten langsam an den beiden vorbei. Schattenfell und Hawk sahen sich an. „Frieden?“ , ertönte es aus Hawks Schnabel. „Frieden!“, antwortete . Beide sprangen auf und rannten hinter den anderen beiden her.
So gingen die vier schweigend Richtung der Hauptstadt Fargon, zum großen Tempel wo alles einst begann. Denn nach der Legende soll vor Millionen von Jahren, genau an der Stelle wo heute der Tempel steht, die Geburtsstätte der fünf heiligen Götter gewesen sein. Nach ihrer Geburt erschufen sie dann diese Welt. Jeder der Fünf spielte dabei eine wichtige und ganz bestimmte Rolle, ohne diese Ordnung wäre die Welt im Chaos versunken. Natürlich ist es nur eine Legende, doch die meisten Bewohner Eleanors glauben fest daran und veranstalten jedes Jahr zu ehren der Götter ein riesiges Fest. Da sich der Tempel im Mittelpunkt des prunkvollen Fargons befindet, beginnt dort auch die feierliche Parade. Wie jedes Jahr strahlt der Tempel in vollem Glanz und bunte Blumen zieren ihn. Es ist ein faszinierendes Schauspiel, wenn alle Pokemon zusammen arbeiten und gemeinsam einen unvergesslichen Tag schaffen. Das ganze Treiben gleicht ein wenig der Erschaffungsgeschichte, denn jeder hat seine bestimmte und vorgegebene Aufgabe, die er bis zum beginn der Parade zu erfüllen hat.
-Alles ist wunderschön und bunt geschmückt, überall sind lachende Pokemon und fröhliche Musik schallt durch alle Gassen......-
Kapitel 2- Typisch Oberst Caine
Schattenfell, Ombra, Hawk und Kiara erreichen nach kurzem Fußmarsch das imposante Regierungsgebäude. Sämtliche Daten, Aufträge, Arbeiten und wichtige Informationen werden hier von den Besten der Besten verwaltet und kontrolliert. Es ist ein ziemliches Durcheinander, überall Hektik, dabei den Überblick zu behalten ist sehr schwer. Doch es gibt einen der diese Gabe bestitzt- Oberst Caine, das wohl größte und mächtigste Glurak in ganz Eleanor. „Ihr seit zu spät. Wiedermal. Ich bin mal gespannt welche Ausrede dieses Mal herhalten muss!“, brüllte ein laute und raue Stimme. Die Vier drehten sich um und schon sahen sie den mächtigen Caine auf sie zu fliegen. Caine hatte eine ungewöhnliche Farbe, er war schwarz und nicht orange wie die anderen. Aber das war nicht alles was ihn so besonders machte. Sein Gesicht und seine Körper waren mit Narben bedeckt, Alte und auch Neue. Caine war sehr streng mit sich selbst und das wirkte sich auch auf sein Umfeld aus, Fehler konnte er nicht ausstehen. Und genau das bekamen Schattenfell und seine Freunde jetzt zu spüren. „Was fällt euch eigentlich ein? Habe ich euch erlaubt zu spät zu kommen?“ , brüllt er wütend. „Nein, Sir. Aber es war keine....“ , versuchte Schattenfell zu erklären, aber er kam nicht da zu. „Ich will deine dämlichen Erklärungen und Ausreden nicht hören. Die sind doch sowieso erlunken und erstogen....“ „Es heißt erlogen und erstunken“, warf Hawk stolz ein. Doch genau das hätte er lieber nicht tun sollen. „Was sagst du da? Willst du mich etwas verbessern? Glaubst du, Du bist besser als ich? Glaubst du, Du könntest diesen ganzen Laden hier unter Kontrolle halten? ....Ob du das kannst habe ich dich gefragt!“ Hawk zitterte und schaffte es nur mit größter Mühe ein kläglich wimmerndes ,„Nein, Sir.“, heraus zubringen. „Na also, dann ändere lieber mal deine eigenen Fehler und fang dann an andere zu verbessern. Und nun Schluss mit diesem Thema, es gibt wichtigeres! Der Rat hat nämlich beschlossen euch die ehrenvolle Aufgabe zu übergeben Prinzessin Leila Schutz zu bieten und sie während der Parade zu begleiten. Was meint ihr?“
Sowie Caine das sagte zerbrach die Einigkeit der Vier. Schattenfell ärgerte sich, denn nun konnte er die Parade nicht mitverfolgen, da er immer ein Auge auf die Prinzessin haben musste. Ombra war es relativ egal was er machen musste, er ist einfach nicht der Typ der sich beschwert. Kiara freute sich, da sie und Leila gute Freundinnen waren. Sie war froh ihre Freundin wieder zusehen. Und Hawk, ja dem ging das Herz auf, denn dieser war unsterblich in die Prinzessin verliebt und jetzt konnte er einen ganzen Tag lang beweisen wie toll er war.
„Kriege ich die Antwort auf meine Frage heute noch oder muss ich noch warten?“ „Natürlich. Wir werden den Auftrag zu ihrer vollsten Zufriedenheit ausführen. Wo und wann beginnt die Mission?“, antwortete Ombra. „Wo? Beim Könighaus, die Prinzessin wird euch dort erwarten. Wann? Jetzt sofort und OHNE Umwege und Verspätungen!“, antwortete Caine verärgert. „Jetzt sofort?“, fragten alle vier im Chor. „Habt ihr ein Problem damit?“ „Natürlich nicht!“, antwortete Kiara hastig. Noch eine Standpauke hätten ihre Nerven nicht verkraftet. „Na dann, was wollt ihr noch hier? Die Prinzessin wartet!“ Caine schlug ein paar mal kräftig mit den Flügeln und verschwand. Sie waren froh, dass Caine endlich fort war. Keiner der mehr brüllte oder sie wegen jeder Kleinigkeit anmaulte, so war er halt der gute alte Caine.
Kapitel 3- Am Hofe des Königs
„Und jetzt?“, fragte der immer noch verstörte Hawk. „Jetzt begeben wir uns zum Königshaus. Hast du überhaupt zugehört?“, antwortete Kiara ziemlich genervt. „Tut Ombra und mir einen großen Gefallen und streitet bitte nicht schon wieder. Wir haben einen langen Tag vor uns. Und anstatt und die Parade an zu sehen, dürfen wir jetzt auf dieses Zuckerpüppchen namens Leila aufpassen. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich sie überhaupt nicht ausstehen kann?“, grummelte Schattenfell. Daraufhin erwiderten die anderen drei erschreckt: „Ja, aber bitte erzähle es nicht ein hundertstes Mal. BITTE!“ „Macht ihr euch über mich lustig?...... Ach egal, gehen wir, bevor wir noch mehr Ärger bekommen.“ Und so bewegte sich das kleine Grüppchen schweigend in Richtung des majestätischen Palastes, um Prinzessin Leila zu Empfangen. Diese erwartete die Vier schon aufgeregt. „L-E-I-L-A!!!!! Ist das schön dich wieder zusehen.“, rief Kiara schon von weitem als sie ein wunderschönes Gallopa erblickte und rannte voller Freude auf sie zu. Als Leila Kiara erkannte, konnte sie es nicht mehr aushalten, lief, überhaupt nicht Prinzessinnenhaft, auf Kiara zu und die beiden fielen sich freundschaftlich in die Arme. „Ach Kiara, ist das schön dich wiederzusehen. Wann war das letzte Mal? Vor einem Jahr, wenn ich mich recht entsinne!“ „Ja, auf den Tag genau. Dann haben uns unsere Pflichten einfach daran gehindert uns einfach mal zum plaudern oder shoppen zu treffen.“ „Shoppen? Kiara? Neeeee, das passt definitiv nicht zusammen. Kiara ist doch gar nicht der Shopping- Typ. Überhaupt, in dir steckt mehr Junge als Mädchen!“, erwiderte Schattenfell und die drei Jungs konnten sich vor lachen nicht mehr auf den Beinen halten. *Bumps*, Kiara hatte Schattenfell eine Kopfnuss verpasst. „Sag so etwas nie wieder oder unsere Freundschaft ist mit sofortiger Wirkung beendet!“ „Verstehst du denn gar keinen Spaß, Kiara?“, brustete Ombra. „Natürlich verstehe ich Spaß, aber nicht in dieser Form. Das grenzte ja schon an Gemeinheit.“, antwortete sie wütend. „Kinder, Kinder, ist ja gut, beruhigt euch.“ Eine Stimme erklang aus dem Haus. „Streitet doch nicht ausgerechnet an so einem besonderen Tag! Es ist trotzdem schön, dass ihr hier seit und auf meiner Tochter Schutz gebieten wollt!“ Die Vier erblickten ein riesiges Rihornior. Es hatte einen seidenen, rubinroten Mantel an und sein großes Horn erstrahlte in weißem Glanz. Natürlich, es konnte sich bei diesem prachtvollen Aussehen nur um König Valentino handeln, den wohl großherzigsten und freundlichen König in der ganzen Geschichte Eleanors. „Wir freuen uns auch die ehrenvolle Aufgabe zugeteilt bekommen zu haben, ihre Tochter während der großen Parade zu begleiten.“, entgegnete Ombra mit einer leichten Verbeugung. „Mhm, ich sehe schon, wenn ich mir euch Vier so anschaue weiß ich, dass ich meine Tochter in guten Händen weiß. Da hat Caine wohl mal wieder seine besten Leute zu mir geschickt.“ „Naja, als die besten wollen wir uns nicht bezeichnen, aber wir haben schon einiges auf dem Kasten, euer Majestät.“, antwortete Schattenfell, „Meine Truppe und ich werden dafür sorgen, dass ihrer Tochter heute nicht ein Haar gekrümmt wird.“ „So etwas höre ich gern. Nun muss ich aber wieder zurück an die Arbeit um noch die letzten wichtigen Vorbereitungen zu treffen. Macht’s gut. Viel Spaß Leila!“ Und wie er dies sagt, verschwand der König auch schon wieder in seinem großen Palast. „Und nun? Gehen wir jetzt endlich los? Ich bin schon so furchtbar aufgeregt.....“, die Wörter sprudelten nur so aus Leila heraus, „...... Es ist so lange her, dass ich das Letzte mal aus dem Schloss heraus kam und mit ein paar Leuten in meinem Alter zusammen war. Es ist einfach schön auch mal Seinesgleichen um sich zu haben.“ „Wir verstehen ja deine Aufregung, aber bis zur Parade musst du dich wohl noch eine Weile gedulden. Schließlich beginnt sie erst heute Abend.“, Hawk versuchte Leila zu beruhigen, „Am Besten gehen wir erst einmal zum Tempel. Dort werden zwar noch einige Vorbereitungen getroffen, aber die Buden und stände haben bereits geöffnet. Wir könnten uns einen schönen Mittag auf dem Rummel machen. Was meint ihr, Leute?“ „Jaaaaa! Genau das machen wir!“, riefen die anderen Vier im Chor und schon liefen sie los in Richtung Marktplatz.........
-> von Sebi
