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Mein Apogäum der Sehnsucht - Making Of

Jenseits der Weltenbühne - Ein kurzes Interview von mir, mit mir, über mich

Frank: Wie bist du auf diese genialische Idee mit der Geschichte gekommen?
Ich: Nun, es wurde verlangt, im Zuge des Wettbewerbes etwas über sich preiszugeben. Nun, ich wollte mehr bieten als die anderen. Das will ich schließlich grundsätzlich immer. Und nun ja, ich suchte etwas, womit man mehr beeindrucken kann als ein paar kurze Sätzchen oder einfach nur ein Steckbrief über sich.
Frank: Und da schien dir eine Geschichte gut genug geeignet?
Ich: Naja, nicht nur, deswegen habe ich ja noch einiges an Zusatzmaterial dazugepackt und es in einem größeren Zyklus öffentlich gestellt.
Frank: Erzählst du hier alles über dich, oder nur die guten, sprich positiven Seiten?
Ich: Nein [lacht kurz], ganz sicher nicht nur. Nein, ich habe mich bis auf meine Seele nackig ausgezogen präsentiert. Und selbst meine Seele ist vollkommen nackt dargestellt worden. Wenn du verstehst, was ich damit sagen will.
Frank: Glaubst du nicht, dass du zuviel von dir preisgibst?
Ich: Wieso? Ich habe schon so viel von mir erzählt, da ist das bisschen mehr nun echt kein Problem mehr.
Frank: An einigen Stellen ist das ganze sehr detailliert, aber gerade der dritte Teil rast enorm voran. Woran liegt das?
Ich: Nun, irgendwann lässt die Kreativität doch nach, und wenn bereits jedes kleine Detail beschrieben wurde, gibt es irgendwann kaum noch welche zum Beschreiben. Der Hauptgrund aber ist, dass ich einige PC-Probleme hatte und deswegen erst pünktlich mit der Deadline fertig zu werden drohte. Nun, letztlich war es kurz nach Mitternacht, aber es spielt keine Rolle mehr: Die Zeit hat jedenfalls kaum gereicht um näher ins Detail zu gehen.
Frank: Du hast mehrere Lieder und Bands genannt. Eher zufällig oder nach nem bestimmten Muster?
Ich: Naja. Also dass :Wumpscut: Lied lief gerade im Hintergrund, dass Retrospective-Lied bin ich gerade am Aufnehmen und das Weena Morloch Lied ist einfach nur vom Namen her geil. ehrlich gesagt besitze ich das nicht einmal. Und der Kadaverkomplex ist mein liebstes Weena Album, deshalb hat es auch Erwähnung gefunden. Ansonsten hätte ich die ganzen LPs sicher auch noch erwähnt.
Frank: An einer Stelle erwähnst du den Hass auf die Gesetzgebung. Stichwort "Vorratsdatenspeicherung". Wieso wurde das so explizit betont?
Ich: Zum einem, damit die Detailliertheit nicht ganz zurückweichen musste, zum anderem weil es nunmal meine derzeitige Hauptsorge ist. Deshalb betone ich das, wo es nur möglich ist. Ach übrigens, ich hasse unsere Terrorgesetzgebung. [lacht kurz und trinkt ein Schluck Bier]
Frank: Hast du lange zum schreiben benötigt?
Ich: Nein, eigentlich ging es. In etwa 4 bis 5 intensive Schreibstunden waren das. Allerhöchstens. Erkennt man eventuell an der Rechtschreibung, denn ich neige dazu so schnell zu schreiben dass Buchstabendreher und vergessene Buchstaben en Masse auftreten.
Frank: Und dennoch erst so spät fertig geworden?
Ich: Nun, wir hatten über Silvester ziemlich viel Besuch und einen der vorherigen Tage habe ich fast komplett durchgeschlafen. Anschließend hatte ich ein paar Computerprobleme, weil eine Anwendung ständig aufgrund exotischster Fehler geschlossen werden musste, an der natürlich fast sämtliche Windows Systemdienste hingen. Ja und davor habe ich meinen Rechner komplett neu aufgesetzt und mir nen euen RAM-Riegel gekauft, der ebenfalls nicht so ganz wollte. Nunja, eben sehr wenig Zeit zum schreiben wie man sieht.
Frank: Okay. Warum handelt die Geschichte ausgerechnet davon, wovon du sie hast handeln lassen?
Ich: Haha, geniale Frage. Nun es ist so: Ich wollte dass man möglichst viel über mich erfährt. Ergo mussten meine Freundin, aber auch n anderer enger Freund mit einbezogen werden. Da ich selbst musiziere, gerne spiele, viel und gerne schlafe, gern esse, total vergesslich bin, oft zu nix Lust habe und dergleichen musste all das hinein. Also dachte ich mir, es wird einfach ein unspektakulärer Tag wie jeder andere auch. Und dennoch ist genau dieser Alltagsablauf, der so eigentlich permanent stattfindet, so unglaublich ereignisreich, dass selbst ich es kaum glauben konnte wie viel Information darin enthalten ist.
Frank: Hat es einen besonderen Grund, warum du sehr oft gerade am Ende von deinen Gedanken und Gefühlen sprichst und sonst eher nicht?
Ich: Auf diese Weise, wollte ich sie besonders betonen und meine Lage etwas verdeutlichen. Es nützt nichts, wenn ich dauernd einen auf nett und fröhlich tue, denn das bin ich nicht. Ich wollte, dass man erkennt was ich hinter all den Trugbildern wirklich bin. Nämlich ein Mensch, der an sich selbst kaputt geht. Und das Tag für Tag. Was leider nicht deutlich werden konnte, ist die eigenwillige Tatsache, dass ich genau diese Verzweiflung brauche um überhaupt zu fühlen dass ich noch lebe.
Frank: Gibt es noch etwas das du uns sagen möchtest?
Ich: Ja! Ich hasse unsere Terrorgesetzgebung [kichert]

Noch nicht genug? Naja kay. Gibt noch mehr zu erfahren, ganz sicher xD

Hier noch einmal eine Kurzzusammenfassung all der Unterseiten dieses Zyklus



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