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Warhammer

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Ich denke, es bedarf einer kleinen Erklärung. Warhammer ist ein strategisches Tabletopspiel, bei dem zwei oder mehr Spieler gegeneinander antreten. Jeder Spieler verfügt über eine Armee eines bestimmten Volkes (In meinem Fall Echsenmenschen). Mit dieser Armee wird logischerweise versucht, die gegnerische Armee in die Knie zu zwingen. Die Regeln kann ich hier leider nicht länger erleutern, da selbst eine Kurzfassung des 300 Seiten starken Regelbuches hier den Rahmen sprengen würde. Die Besonderheit an Warhammer besteht darin, dass man sich seine Armee individuell zusammenstellen kann. Man kann große Figuren einzeln kaufen und von kleineren Figuren ganze Regimenter in einer Box. Einer der wichtigsten Punkte ist jedoch, dass man alle Figuren selbst bemalen muss.

Bilder

Wie ich oben bereits erwähnt habe, sind alle Figuren nach dem Kauf zuerst einmal unbemalt. Der Spieler muss sich also künstlerisch betätigen und die Figuren durch Farben zum Leben erwecken. Das mag am Anfang schwierig sein, doch mit der Zeit klappt es dann immer besser. Man braucht sehr viel Geduld, ein ruhiges Händchen, um die kleinen Details nicht zu verwischen und einen möglichst kleinen Pinsel, da selbst Dicke 0 noch fast zu groß ist. Am besten verwendet man einen Pinsel mit einem kleinen Bündel kurzer, fester, weicher Borsten. Im Laufe der Zeit habe ich gute und weniger gute Figuren erstellt, die Besten habe ich nun hier ausgestellt.

Der Ehrwürdige Hornnackenveteran Kroq-Gar reitet auf einem Carnosaurus namens Grymloq. Er ist die kampfstärkste Figur im Volk der Echsenmenschen. Deshalb ist er auch immer automatisch der Armeegeneral. Obwohl diese Figur sehr groß wirkt, ist sie nur 9 cm hoch und 14 cm lang. Grymloq diente mir früher als Avatar.

Ein aggressiver Salamander, der seine Gegner mit einer hochätzenden Substanz bespuckt und sie anschließend mit seinen Klauen und Reißzähnen bearbeitet. Der 8 cm Lange Salamander wird von 3 Skinktreibern mit Treiberstöcken im Zaum gehalten. Dies gelingt den kleinen Skinks allerdings nicht immer, sodass es schon einmal vorkommt, dass ein Salamander im Blutrausch auf seine Treiber losgeht.

Ein Skinkschamane zu sein ist, neben einem Skinkhäuptling, so ziemlich das Beste, was aus einem Skink werden kann. Skinkschamanen verfügen über durchschnittliche Zauberkräfte und werden deshalb oft und gerne in kleinen Armeen eingesetzt. Aufgrund der vielen Detail ist diese 4 cm hohe Figur um einiges schwerer zu bemalen, als ein normaler Skink.

Die Slan Magierpriester sind unglaublich alte Wesen, die auch oft "Die Kinder der gefallenen Götter" genannt werden. Dieses Exemplar gehört zur 5. und somit jüngsten Generation der Slan, doch auch diese jüngste Generation ist unglaublich alt und ihre Geschichte reicht zurück bis noch vor das Zeitalter der Elfen und Menschen. Trotz ihres recht ungefährlichen und trägen Erscheinungsbildes und der tatsache, dass sie sich praktisch nicht bewegen, können sie, sofern sie sich nit gerade in einer fünfhundert Jahre dauernden meditativen Phase befinden, die verheerendsten zaubersprüche wirken und ganze Armeen im Alleingang zerfetzen ohne auch nur einen Finger zu rühren. Höhe: 9 cm.

Das Leben einer 7 cm großen Tempelwache hat nur einen einzigen Sinn: Den Slan zu beschützen. Ein Regiment aus Tempelwachen wird sich immer um den Slan versammeln und ihn bis zum Tode verteidigen, egal was passiert. Nicht einmal der Slan selbst kann sie wegschicken.

Kroxigore gehören zwar nicht unbedingt zu den intelligentesten Kreaturen, allerdings machen sie dies durch ihre rohe Stärke und enorme Brutalität und Kampfeslust mehr als wett. Sie tragen riesige todbringende Zweihandwaffen, wie zum Beispiel Keulen oder Äxte, die, damit der Kroxigor nicht spontan fallen lässt, an ihre Handgelenke gefesselt sind. Kroxigore werden meistens in kleinen Einheiten von 3 bis 6 Kriegern gespielt, sodass sie ihre rohe Gealt optimal ausspielen können.

Fotoworkshop

Wenn du dich jetzt fragst, wie diese kleinen Kunstwerke so hübsch abgelichtet wurden, kann ich dich beruhigen. Man braucht weder ein Fotostudio noch irgendwelche anderen teuren Gerätschaften. Um genau zu sein, braucht man:

Nun zum Aufbau. Du nimmst zwei oder drei weiße Blätter und positionierst sie auf auf dem Buchständer so, dass sie eine weiße Fläche zu ergeben scheinen. Die dadurch entstandene weiße Wand sollte so hoch und breit sein, dass auf dem Foto später nur noch weiß zu sehen ist. Die Figur stellst du auf das weiße Papier vor dem Buchständer.
Nun klebst du die Lampen mit dem Butterbrotpapier ab. Dadurch ist ihr Licht nicht mehr hell und strahlend, sondern wird sanft gestreut und es entstehen keine störenden Lichtreflexe und Spiegelungen.
Die Kamera positionierst du so auf ein ein paar Büchern, bis das Motiv genau ins Bild passt und der weiße Hintergrund den Rest einnimmt. Nun kannst du die Kamera und die Lampen noch etwas justieren und schon ist ein wunderschönes Foto im Kasten.
Diese ganze Prozedur führst du am besten in der Nähe eines Fensters vor. Sonnenschein ist auch hilfreich, da auch 37 Lampen die Sonne nicht ersetzen können. Warte also lieber auf einen sonnigen Tag, damit dein Bild schön farbintensiv wird. Die Lampen sollen das ganze nur abrunden.



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