Crypto-Pokémon und ihre Erlösung (Colosseum)

Crypto-Pokémon sind nur bedingt einsetzbar; sie haben viele Nachteile, zum Beispiel, dass sie nicht auf die Editionen für den GBA getauscht werden können und dass sie ihre Erfahrungspunkte nicht verwerten. Noch dazu verfügen sie anfangs nur über den dubiosen Crytoschlag, einer Rückstoß-Attacke, deren Schaden unabhängig von Typ des Gegners ist. Deshalb sollte es im Interesse eines jeden Trainers liegen, sie zu erlösen.

Erlösung

Um Cryptos von ihrem Crypto-Status zu heilen, solltest du folgendes machen:

  • Lass deine Crypto-Pokémon viel kämpfen
  • Lass deine Crypto-Pokémon lange im Team
  • Gib ihnen viele Essenzen
  • Bringe sie in die Pension
  • Rufe deine Crypto-Pokémon, sobald sie im "Furyo-Modus" sind (Cryptos gelangen manchmal in diesen Modus, wenn sie die Attacke Cryptoschlag einsetzen)

Je öfter du deine Cryptos so behandelst, desto mehr wird sich ihr Herz öffnen. Du siehst unter "Bericht" einen großen lilafarbenen Balken, den Crypto-Meter, der den Zustand des Herzens anzeigt. Je weniger lila Farbe zu sehen ist, desto näher steht dein Pokémon an seiner Erlösung. Während der Erlösung erinnert sich dein Pokémon an drei seiner ursprünglichen Attacken wieder (genaueres weiter unten).

Ist der Balken vollständig leer, kann das Pokémon erlöst werden. Gehe nun nach Emeritae zum Sanktuarium. Sprich selbiges an, und du wirst in einer kurzen Sequenz sehen, wie dein Crypto-Pokémon erlöst wird. Danach erinnert es sich wieder an seine letzte Attacke und bekommt die Erfahrungspunkte und die EVs seiner Crypto-Zeit angerechnet, die es ab dem Zeitpunkt, als der zweite Balken des Cryptometers leer wurde, gesammelt hat.

Der ideale Trainingsort, um den Crypto-Meter zu verringern, ist der Duellberg. Dort gibt es am Anfang (den man ja immer wiederholen kann)nur schwache Pokémon (ab Level 16), sodass es nicht schlimm ist, sollte ein Crypto in den "Furyo-Modus" fallen. Das Level der Gegner beeinflusst nicht den Wert, um den der Crypto-Meter fällt.

Die vollständig erlösten Cryptos sind dann normale Pokémon und keine Cryptos und können im Pokémon-Center von Phenac auf die Advance-Editionen getauscht werden.

Allgemeines über Crypto-Pokémon

  • Wie schnell der Crypto-Meter fällt ist abhängig von der Art (z.B. brauchen die legendären Hunde und vollentwickelte Pokémon wie Despotar am längsten) und des Wesens des Pokémon.
  • Der Rückstoß der Attacke Cryptoschlag ist einzigartig: Im Gegensatz zu anderen Attacken wie Risikotackle oder Bodycheck wird der Rückstoß von Cryptoschlag nicht aus dem angerichteten Schaden errechnet, sondern bleibt (mit leichten Schwankungen) immer gleich, außerdem verursacht der Rückstoß nur sehr wenige KP Schaden.
  • Wird der erste Teilbalken des Cryptometers geleert, erinnert sich das Pokémon an die Attacke an zweiter Stelle wieder. Wird der zweite Teilbalken geleert, so wird das Wesen des Pokémons im Menü sichtbar. Außerdem kann das Pokémon ab diesem Zeitpunkt EP sammeln, die es aber erst bei der endgültigen Erlösung bekommt. Nach Leerung des dritten Teiles erinnert sich das Pokémon wieder an die Attacke an dritter Stelle. Nachdem der vierte Teilbalken geleert ist wird die Attacke an vierter Stelle wieder freigeschaltet und nach Leerung des kompletten Balkens kann das Pokémon erlöst werden, wodurch es Cryptoschlag vergisst und die Attacke an erster Stelle, meist die stärkste, wieder erlernt.
  • Die Chance eines Pokémon in den "Furyo-Modus" zu verfallen, bleibt immer gleich, egal wie sehr der Balken schon Richtung 0 gewandert ist.
  • Der "Furyo-Modus" ist ein zweischneidiges Schwert: Er erhöht zwar die Treffer- und Volltrefferquote des Cryptoschlags aber leider verweigert das Pokémon dann auch alle anderen Attackenbefehle. Außerdem kann das Pokémon kerne Items verwenden.

Fehler gefunden? Einen Verbesserungsvorschlag? Bitte verwende unser Feedback-Formular!