Strategie-Lexikon: Buchstabe D

Unser Strategie-Lexikon erklärt dir strategische Fachbegriffe und Abkürzungen.

Buchstaben: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Sonderzeichen
DD
DD ist eine Abkürzung für "Dragon Dance", den englischen Namen der Attacke Drachentanz.
Defogger
Ein Pokémon, das es sich zum Ziel gesetzt hat, mit der Attacke Auflockern (Engl. Defog) alle Hazards (Klebenetz, Tarnsteine, Stachler und Giftspitzen) zu entfernen, wird als Defogger bezeichnet. Defogger gibt es erst seit der 6. Generation, da Auflockern zuvor nicht den Nebeneffekt hatte, Hazards auf der Anwenderseite zu entfernen.
Defogger sind in vieler Hinsicht besser als Spinner, da Auflockern keinen Kontakt benötigt und deshalb jedes Pokémon trifft. Der Nachteil der Attacke Auflockern ist, dass diese die Hazards auf beiden Seiten entfernt und deshalb auch die Hazards, die man selber gelegt hat, verschwinden. Häufig genutzte Defogger sind Giratina und Latias/Latios.
DisQuake
Als DisQuake wird in Doppelkämpfen eine Kombination aus einem Flug-Pokémon oder einem Pokémon mit der Fähigkeit Schwebe, jeweils mit der Attacke Ladungsstoß (Engl. Discharge) und einem Boden-Pokémon mit der Attacke Erdbeben (Engl. Earthquake) bezeichnet. Diese beiden Angriffe treffen stets alle Pokémon, die sich im Kampf befinden, mit Ausnahme des Anwenders selbst, weshalb sie in Doppelkämpfen sehr hilfreich sind. Damit das nicht auch für den eigenen Partner gilt, verwendet man häufig DisQuake. Dabei ist das Boden-Pokémon immun gegen den Ladungsstoß, während das andere Pokémon durch den Typen oder die Fähigkeit das Erdbeben abwehren kann. Eine klassische DisQuake-Kombination besteht beispielsweise aus Zapdos und Knakrack.
DM
DM ist eine Abkürzung für die Attacke Draco Meteor.
Double-Elimination Tournament
Das Double-Elimination Tournament ist eine Variante des KO-Modus, in der ein Teilnehmer - im Gegensatz zum Single-Elimination Tournament - erst nach zwei Niederlagen ausscheidet. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Losers Bracket System, bei dem man erst nach zwei aufeinanderfolgenden (!) Niederlagen ausscheidet.
DoubleDancer
Ursprünglich bezog sich der Begriff DoubleDancer auf Pokémon, die die beiden "Dance"-Attacken Schwerttanz und Drachentanz beherrschten, inzwischen wird er aber meist für alle Pokémon mit zwei Boost-Attacken verwendet. Beispiele dafür sind Demeteros-T und Terrakium, jeweils mit Schwerttanz und Steinpolitur.
DragMag
DragMag steht für Dragons (Drachen-Pokémon) & Magnezone. Es bezeichnet einen Spielstil, bei dem mehrere offensivstarke Drachen in Verbindung mit Magnezone gespielt werden. Letzteres fängt mit seiner Fähigkeit Magnetfalle Stahl-Pokémon wie Tentantel oder Panzaeron, die neben der Immunität der Feen als einziger Typ eine Drachen-Resistenz besitzen, ein und besiegt sie mit seinen starken Elektro-STAB-Attacken oder einer Feuer-Kraftreserve. Anschließend können die Drachen-Pokémon ihre starken STAB-Angriffe, wie Wutanfall oder Draco Meteor, bedenkenlos einsetzen.
Mit der Einführung des Feen-Typs in der 6. Generation hat diese Stategie allerdings einen großen Dämpfer bekommen, da diese immun gegen Drachenattacken sind und von Magnezone nicht getrappt werden können. Auch Stahl-Pokémon wie Heatran oder Kobalium, die Magnezone nicht sicher besiegen kann, sind ein Problem für DragMag.
Dragon Dancer
Dragon Dancer beherrschen die Attacke Drachentanz und erhöhen damit den Angriff und die Initiative. Um von dieser Attacke Gebrauch zu machen, sind ein hoher Angriff und eine passable Initiative von Vorteil. Die bekanntesten Dragon Dancer sind Maxax, Dragoran, Garados, Mega-Glurak-X, Brutalanda und Despotar.
Dualtyp
Besitzt ein Pokémon zwei Typen, wird das als Dualtyp bezeichnet. Beispiele dafür sind Glurak (Feuer/Flug), Despotar (Gestein/Unlicht) und Diancie (Gestein/Fee).
Duggy
Duggy ist ein Spitzname für Digdri, der sich durch seinen englischen Namen, Dugtrio, erklärt.
DV-Werte
DV-Werte sind nicht im Spiel sichtbare Eigenschaftswerte eines Pokémon, von denen seine Statuswerte und der Typ der Kraftreserve abhängig sind. Sie liegen für jeden Wert zwischen 0 und 31 und lassen sich erst seit Sonne und Mond auch nachträglich beeinflusse. Alles wichtige zu den Auswirkungen erfährst du in unserem Statuswerte-Artikel.