Pokémon Shuffle erreicht vier Millionen Downloads

Pokémon Shuffle erschien erst vor recht genau drei Monaten im Nintendo eShop für den Nintendo 3DS, und doch wurde es bereits vier Millionen mal gedownloadet. Zum Vergleich: Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir brachten es bisher auf fast zehn Millionen verkaufte Einheiten.


Neue Events und Geschenke

Shaymin
Das Dankbarkeits-
Pokémon Shaymin

Mit dem heutigen Update auf die Version 1.1.14 feiert Pokémon Shuffle die neue Rekordzahl von vier Millionen Downloads. Diese beachtliche Zahl wird mit einem neuen Event gefeiert: Bis zum 16. Juni können alle Spieler das mysteriöse Pokémon Shaymin in seiner Landform fangen. Das Dankbarkeitspokémon hat eine Basisangriffstärke von 70, besitzt die Fähigkeit Einlullen, mit der es Gegner einschläfern kann, und ist vom Typ . Außerdem erhält jeder Spieler ein Exemplar des teuren Items Shuffle-Pokémon -1.


Lucarionit für die Gewinner der Bewertungsstufe

Mega-Lucario
Mega-Lucario

Des Weiteren lief die Wiederholung der Bewertungsstufe für den Lucarionit aus. Die 15.000 besten Spieler in Europa haben dann den wertvollen Lucarionit erhalten, und wenn sie diesen schon aus der ersten Runde hatten, winkten zwei Klunker. Alle anderen erhielten übrigens einen Klunker als Trostpreis. Mega-Lucario löst spaltenweise alle Pokémon im Shufflebereich auf, die über oder unter den aufgereihten Mega-Lucarios liegen.


Der Erfolg von Pokémon Shuffle

Es ist unbestreitbar, dass Pokémon Shuffle ein Erfolg ist. Mit vier Millionen Downloads muss sich Pokémon Shuffle keinesfalls verstecken: Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir verkauften sich beispielsweise seit ihrem Erscheinen etwa zehn Millionen mal. Sicherlich ist es schwierig, einen Gratistitel mit einem Vollpreistitel zu vergleichen, dennoch scheint Pokémon Shuffle sehr beliebt zu sein. Zwar spielen weitaus weniger als vier Millionen Leute das Spiel regelmäßig, die Einnahmen durch Mikrotransaktionen (= Klunker kaufen) dürften aber gewiss nicht zu unterschätzen sein und sowohl die Entwickler, als auch Nintendo dürften diesen Erfolg des Free-To-Play-Titels zu schätzen wissen.

Doch warum ist das Konzept hinter Pokémon Shuffle so beliebt? Was treibt die Leute dazu, für ein simples Minispiel Geld zu bezahlen? Fakt ist: Pokémon Shuffle ist gut zu schaffen, wenn man regelmäßig spielt (d.h. alle Versuche ausschöpft) und seine In-Game-Münzen klug einsetzt; das erfordert allerdings viel Geduld, Grinden und Nerven, denn Münzen erhält man, abgesehen von den wenigen Klunkern, die man während des Spiels erhält, nur 30 pro erfolgreichem Versuch, und selbst bei Mauzi kann man maximal 530 Münzen pro Runde abstauben. Wenn man bedenkt, dass das teuerste Item bereits 9.000 Münzen kostet, kann man sich sicherlich vorstellen, wie nervenaufreibend es sein kann, diese Stage wieder und wieder zu spielen. Viele wissen vielleicht gar nicht mal von dieser Möglichkeit und sind dauerpleite, weil die anspruchsvollen Stages von einem verlangen, Münzen auszugeben. Dazu kommt, dass man pro Versuch 30 Minuten warten muss und man maximal fünf Versuche dadurch "sparen" kann.

Und da ist der springende Punkt: Pokémon Shuffle startet einfach, gut machbar, alles kommt einem zugeflogen; doch nach der Hälfte des Spiels verzweifeln praktisch alle Spieler an schier unmöglich schaffbaren Stages, zum Beispiel an den Mega-Pokémon. Die hart verdienten Münzen müssen dann schweren Herzens ausgegeben werden, Shuffle-Pokémon -1 und Störschutz (insgesamt 10.500 Münzen!) sind fast unausweichlich. Und die Entwickler hören damit nicht auf: Sie locken mit einfachen, spaßigen Stages und lassen den Spieler an den harten Nüssen verzweifeln, bis sie gebrochen sind und Geld für Münzen ausgeben. Dabei könnte man das Spiel vollkommen kostenlos genießen, man braucht nur Geduld, und die fehlt den Meisten.


Free-To-Play als neues Erfolgs-Konzept?

Wir sind uns sicher alle einig, dass Free-To-Play-Titel niemals die Vollpreistitel aus dem Hause Nintendo ablösen werden. Dennoch ist die Frage berechtigt, ob Nintendo nach den Erfolgen von Pokémon Shuffle und Pokémon Rumble World weitere Free-To-Play-Versuche starten wird. Bereits vor einigen Monaten kündigte die japanische Firma an, Spiele für Smartphones und Tablets zu entwickeln, und auch mit kostenpflichtigen DLCs wirbt der Konzern immer wieder. Dort kennt man das Konzept bereits zu genüge, da Spiele-Apps meistens kostenlos angeboten werden, viele zusätzliche Inhalte aber über In-App-Käufe erworben werden müssen. Andere Spielreihen abseits von Pokémon, wie zum Beispiel The Legend of zelda oder Super Mario können sicherlich auch viele Spieler dazu bewegen, Geld für In-App-Käufe auszugeben. Es bleibt auf jeden Fall spannend, wie sich dieses Konzept weiterentwickeln wird.


Weiterführende Links

Eventstufen in Pokémon Shuffle
Hier findest du alles Wissenswerte zu den Events in Pokémon Shuffle.
Diskussionsforum
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An diesem Inhalt hat Yusei Fudo mitgearbeitet.

Die Newsmeldung wurde am veröffentlicht.


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