Pokémon mit besonderen Attacken züchten


Grundlagen der Pokémonzucht

  • Wird ein männliches Pokémon mit einem weiblichen Pokémon aus der gleichen Zuchtgruppe gezüchtet, erhält man die erste Entwicklungsstufe des weiblichen Pokémons. Im Pokédex unter Entwicklung & Zucht steht, welches Pokémon zu welcher Zuchtgruppe gehört und mit welchen Pokémon es gepaart werden kann.

  • Ditto kann mit allen männlichen, weiblichen und sogar geschlechtslosen Pokémon aus allen Zuchtgruppen gezüchtet werden, ausgenommen mit einem anderen Ditto und mit Pokémon, die nicht zuchtfähig sind (wie z.B. legendäre Pokémon und Baby-Pokémon)

  • Ausnahmen: Azurill, Isso, Pantimimi, Mobai, Mampfaxo, Mantirps, Knospi, Wonneira und Klingplim schlüpfen normalerweise nicht aus einem Ei, stattdessen erhält man die zweite Entwicklungsstufe dieser Pokémon bei der Zucht. Um das zu verhindern gibt es bestimmte Items, die man einem Elternteil zu tragen geben kann, um bei der Zucht die erste Entwicklungsstufe zu bekommen. Außerdem schlüpft aus einem Ei von Manaphy und Ditto ein Phione, obwohl Manaphy nicht Phiones Weiterentwicklung ist.

Attacken des gezüchteten Pokémons

Alle Attacken, die das Pokémon, das aus dem Ei schlüpfen wird, durch Levelanstieg, TMs oder VMs erlernen könnte, kann es auch bei Zucht von den Eltern erben. Dabei gelten aber nur Attacken, die das gezüchtete Pokémon erlernen könnte und es ist egal, welche Attacken seine Weiterentwicklungen oder seine Eltern erlernen könnten. Zusätzlich gibt es für fast jedes Pokémon auch noch Attacken, die es nur durch Zucht bekommen kann. Diese findet man im Pokémon Inside Pokédex.

Attackenzuchtregeln

  • Das gezüchtete Pokémon erbt eine Attacke, die es durch Levelanstieg lernen könnte, wenn sowohl der männliche als auch der weibliche Elternteil diese Attacke beherrscht.

  • Das gezüchtete Pokémon erbt eine Attacke, die es durch TM oder VM lernen könnte, wenn der männliche Elternteil diese Attacke beherrscht.

  • Das gezüchtete Pokémon erbt eine Attacke, die es nur durch Zucht bekommen kann, wenn der männliche Elternteil diese Attacke beherrscht.

  • Wenn das Pokémon jetzt mehr als vier Attacken haben würde, haben die geerbten Attacken Vorrang gegenüber den Attacken, die es normalerweise ab Level 1 hat. Die Attacken, die es auch ohne Attackenzucht hätte, werden dann von den geerbten überschrieben.

Beispiele zur Attackenzucht

Hier sind noch ein paar Beispiele zum besseren Verständnis der Zuchtregeln und ihrer Anwendung:

Züchtet man ein männliches Koknodon, das Antik-Kraft kann, mit einem weiblichen Glurak, erhält man ein Glumanda mit Kratzer, Heuler und Antik-Kraft. Glumanda schlüpft aus dem Ei, weil es die erste Entwicklungsstufe des weiblichen Pokémons (Glurak) ist und erbt Antik-Kraft, weil diese Attacke vom männlichen Pokémon (Koknodon) beherrscht wird und zu den Attacken gehört, die Glumanda nur durch Zucht bekommen kann.

Will man ein Larvitar mit Drachentanz haben, kann man ein weibliches Larvitar mit einem männlichen Lapras mit Drachentanz züchten. Da aber auch Lapras Drachentanz nur durch Zucht lernen kann, paart man, um dieses Lapras zu bekommen, ein männliches Seeper mit Drachentanz mit einem weiblichen Lapras. Das ist nötig, weil Larvitar nicht mit Seeper gezüchtet werden kann und Lapras sowohl in der Zuchtgruppe von Lavritar als auch in der von Seeper ist.

Züchtet man ein männliches Farbeagle, das Flammenwurf, Energieball, Sondersensor und Konfusstrahl hat, mit einem weiblichen Vulnona mit Konfusstrahl, erhält man ein Vulpix mit Flammenwurf, Energieball, Sondersensor und Konfusstrahl. Es erbt Energieball und Sondersensor, weil diese Attacken vom männlichen Pokémon (Farbeagle) beherrscht werden und zu den Attacken gehören, die Vulpix nur durch Zucht bekommen kann, Flammenwurf, weil diese Attacke vom männlichen Pokémon (Farbeagle) beherrscht wird und von Vulpix als TM gelernt werden kann, und Konfusstrahl, weil diese Attacke vom männlichen Pokémon (Farbeagle) und vom weiblichen Pokémon (Vulnona) beherrscht wird und zu den Attacken gehört, die Vulpix beim Levelanstieg kann.

Wenn man zwei gegengeschlechtliche Sumpex mit Hydropumpe, Surfer und Erdbeben paart, erhält man ein Hydropi mit Tackle, Heuler, Hydropumpe und Surfer. Erdbeben kann nicht vererbt werden, weil Hydropi (im Gegensatz zu Sumpex) kein Erdbeben lernen kann.
Nimmt man jedoch statt dem weiblichen Sumpex ein Ditto, kann Hydropumpe nicht vererbt werden, weil für Level-Attacken auch ein weibliches Pokémon mit der Attacke notwendig ist. Surfer hingegen kann trotz Ditto vererbt werden, weil für TMs und VMs ein männliches Pokémon mit dieser Attacke ausreicht.
Züchtet man stattdessen aber das weibliche Sumpex mit Ditto, können keine Attacken vererbt werden, da zur Attackenzucht immer auch ein männliches Pokemon benötigt wird.


Fehler gefunden? Einen Verbesserungsvorschlag? Bitte schicke uns dein Feedback!

Du möchtest andere Pokefans mit deinem Wissen unterstützen? Dann werde Teil unseres Artikelteams!