Willkommen im Let's Go OverUsed: Mega-Entwicklungen

In diesem Artikel geht es um die Mega-Entwicklungen des Let's Go OverUsed und wie gut oder wie schlecht sie in diesem Metagame sind.

Pokémon: Let's Go, Pikachu! und Pokémon: Let's Go, Evoli! (kurz LGPE) sind die ersten Spin-Off-Spiele von Pokémon, die Game Freak persönlich entwickelt hat und eine Mischung aus den Hauptreihenspielen und der beliebten Pokémon GO App ist, damit die GO-Spieler einen leichten Einstieg in die Hauptreihenspiele erhalten. Allerdings sind bei diesen Spielen nicht nur die Mechaniken im normalen Storyverlauf anders, sondern auch die competitive Ebene ist bei diesen Spiel eine andere als du sie beispielsweise von den aktuellen Spielen der siebten Generation gewohnt bist. Die größten Unterschiede dabei sind, dass es weder Fähigkeiten noch Trageitems gibt. Weiterhin beschränkt sich die Auswahl an Pokémon nur auf die der ersten Generation und den beiden exklusiven Pokémon Meltan und dessen Weiterentwicklung Melmetal. Außerdem gibt es in den Spielen deutlich weniger Attacken für die Pokémon, da einige komplett nicht vorhanden sind.

Allerdings bedeutet dies nicht, dass die Spiele keine competitive Ebene besitzen - im Gegenteil! Aufgrund der Besonderheiten der Spiele haben sich komplett neue Metagames eröffnet, welche sich LGPE OverUsed, LGPE Anything Goes und LGPE Doubles nennen. In diesem Artikel geben wir dir einen kleinen Einblick ins LGPE OverUsed, welches aktuell das meist gespielte Format ist. Dieses richtet sich dabei auch sehr stark an die WiFi-Spieler, da die Kämpfe in dem Modus auf Level 50 ausgetragen werden. Weiterhin gibt es auch keine Bonbons- oder Freundschaftserhöhungen, wodurch das Metagame im Gegensatz zum LGPE Anythings Goes deutlich offensiver und somit dynamischer gestaltet ist. Abschließend besitzt das Format noch einige Regeln, wodurch es auch noch balanced ist und somit noch mehr in eine competitive Richtung geht.

In diesem Artikel stellen wir dir alle Mega-Entwicklungen außer die beiden von Mewtu vor.

Mega-Entwicklungen

Nachdem die neue Mechanik der Mega-Entwicklung mit Pokémon X und Pokémon Y in der sechsten Generation eingeführt wurden, ist sie zu einem festen Bestandteil der Pokémon-Spiele geworden, welche auch in den beiden Spin-Off-Spielen vorhanden ist. Jedoch nicht alle, sondern nur die Mega-Entwicklungen der ersten Generation sind in den Spielen vertreten. In diesem Abschnitt werfen wir auf die spielbaren Megaformen einen kleinen Blick und zeigen dir auf, wie stark und effektiv sie im Let's Go OverUsed sind. Eine Kleinigkeit, die bei diesem Feature zu beachten ist, dass die Mega-Entwicklungen nicht ihren entsprechenden Mega-Stein tragen müssen, sondern dieser sich nur in der Tasche des Spielers befinden muss. Dies gibt Glurak eine kleine Besonderheit, weil du dich während des Kampfes entscheiden kannst in welche seiner beiden Megaformen es sich entwickeln soll. Zu guter Letzt ist noch zu beachten, dass Mewtu hier mit seinen beiden Mega-Entwicklungen nicht vertreten ist, da dieses im Let's Go OverUsed verboten ist.

Mega-Bisaflor

Typ: /

KP:80
Angriff:100
Verteidigung:123
Sp‑Angriff:122
Sp‑Verteidigung:120
Initiative:80

Mega-Bisaflor ist einer der besten Tanks, die es im Let's Go OverUsed gibt. Dank seinem guten natürlichen Bulk und vielen nützlichen Resistenzen, ist es in der Lage viele beliebte Pokémon, wie Zapdos, Alola-Sleimok, Rizeros, defensives Starmie, Quappo oder Mega-Gengar, effektiv zu checken. Dazu verfügt es noch über gute Offensivwerte und starken Attacken in Matschbombe, Megasauger und Erdbeben, wodurch es genannte Pokémon auch besiegen kann. Der Megasauger ist hierbei besonders vorteilhaft, weil er zeitgleich Mega-Bisaflor auch aktiv heilt, während es mit den Egelsamen eine passive Heilungs erhält und viele gängige Switch-In punishen kann. Weiterhin hat es noch Zugriff auf das Schlafpuder, Toxin und Stachelspore mit denen es ebenfalls gegnerische Pokémon punishen kann. Auch besitzt es für einen Tank eine angenehme Initiative, um so defensive Pokémon meist zu outspeeden.

Jedoch besitzt Mega-Bisaflor auch einige unangenehme Schwächen. Psycho, Feuer und Eis sind drei offensiv beliebte Typen und mit beispielsweise Mega-Simsala, Mew, und Mega-Glurak X gibt es auch einige Pokémon, die diese als STAB-Attacke verwenden. Auch viele Pokémon nutzen Attacken von einem dieser Typen zur Coverage auf die Mega-Bisaflor zusätzlich aufpassen muss. Als nächstes hat es auch nur den Megasauger und die Egelsamen zur Heilungsmöglichkeit, was bedeutet, dass es meist sehr leicht geschwächt werden kann, wenn es sich mit diesen nicht heilen kann.

Tank

Wesen: Still (+SpVert, -Angr)
- Megasauger
- Matschobombe
- Egelsamen
- Toxin

Der Megasauger ist Mega-Bisaflors beste STAB-Attacke, weil es damit nicht nur angenehmen Schaden verursacht, sondern sich auch zeitgleich damit heilt. Die Matschbombe hingegen ist stärker und trifft Flug-, Feuer- und Drachen-Pokémon, wie Zapdos, Mega-Glurak X oder Dragoran, sehr hart. Weiterhin kann sie das gegnerische Pokémon zu einer Wahrscheinlichkeit von 30% vergiften. Die Egelsamen geben Mega-Bisafor eine weitere Heilungsmöglichkeit und helfen dabei typische Switch-Ins, wie Alola-Sleimok, Mega-Gengar oder Melmetal, gegen die es oft machtlos ist, am effektivsten zu punishen. Abschließend gibt das Toxin Mega-Bisaflor die Möglichkeit leichter defensive Walls, wie Chaneira oder Relaxo, zu besiegen. Ein stilles Wesen wird bei diesem Set bevorzugt, damit Mega-Bisaflor leichter Zapdos, defensives Starmie oder Mega-Turtok checken kann. Weiterhin ist der physische Bulk so schon gut genug, um da beispielsweise Alola-Sleimok, Rizeros oder Quappo gut checken zu können.

Dieses Set von Mega-Bisaflor ist als Tank ausgelegt, der beliebte Pokémon des Metagames, wie Zapdos, defensives Starmie, Mega-Turtok oder Rizeros, wallen soll. Hierbei ist zubeachten, dass Mega-Bisaflor immer so fit wie möglich bleiben sollte, damit es leichter in genannte und weitere Pokémon gut einwechseln kann. Aus diesem Grund ist es meist empfehlenswert die Egelsamen so oft wie möglich einzusetzen, weil Mega-Bisaflor sich dadurch passiv heilt, während sie den Gegner schwächen. Das Toxin sowie die mögliche Vergiftung durch die Matschbomben, sind ebenfalls zwei nützliche Wege, um den Gegner passiv zu schwächen. Der Megasauger hingegen gibt Mega-Bisaflor eine nützliche aktive Heilungsmöglichkeit.

Offensiv

Wesen: Naiv (+Init, -SpVert)
- Megasauger
- Matschobombe
- Erdbeben
- Egelsamen

Der Megasauger ist Mega-Bisaflors beste STAB-Attacke, weil sie nicht nur eine gute Basisstärke besitzt, sondern es auch zeitgleich aktiv heilt. Die Matschbombe ist seine stärkste Attacke in diesem Set und trifft Flug-Pokémon, wie Zapdos oder Lavados, ma effektivsten. Weiterhin kann die gegnerische Pokémon zu einer Wahrscheinlichkeit von 30% vergiften, wodurch sie zusätzlich geschwächt werden. Das Erdbeben ist in diesem eine wichtige Attacke, weil Mega-Bisaflor dadurch Stahl- Gift-, Feuer-Pokémon, wie Alola-Sandamer, Mega-Gengar, Alola-Sleimok, Mega-Glurak X oder Arkani, sehr effektiv trifft. Die Egelsamen geben Mega-Bisaflor die Möglichkeit defensive Tanks und Walls, wie Chaneira, Relaxo oder Melmetal, am effektivsten zu schädigen. Zeitgleich heilen sie dabei Mega-Bisaflor noch passiv. Ein navies Wesen wird bei diesem bevorzugt, um dadurch nicht das Erdbeben zu schwächen sowie sicher scheues Mega-Turtok, hartes Dragoran und defensives Mega-Garados zu outspeeden.

Dieses Set ist aufgrund seines Wesens und den Attacken deutlich offensiver ausgelegt als sein Tank-Set. Aus diesem Grund kann es auch schwerer in spezielle Attacken wie die von Mega-Gengar, Nidoking oder Alola-Kokowei einwechseln. In physische Attacken wie die von Quappo, Rizeros oder Kicklee hingegen kann es weiterhin gut einwechseln, was es auch machen kann, um danach von diesem Standpunkt aus Druck auf den Gegner auszuüben, weil es die nötigen Mittel besitzt um großen Schaden an vielen Pokémon zu verursachen. Bei dem Erdbeben ist es wichtig, dass es im richtigen Moment eingesetzt werden sollte, um den Gegner zu überraschen und sich so einen Vorteil zu verschaffen.

Counter & Checks

  • Spezielle Walls: Chaneira und Relaxo sind zwei starke spezielle Walls, die Mega-Bisaflor leicht countern und auch schwächen können. Hierbei kann Relaxo auch oftmals die Fassade haben, wodurch Mega-Bisaflor es noch nicht mal durch Vergiftung schwächen kann. Alola-Sleimok ist ebenfalls eine gute Antwort auf Mega-Bisaflor, allerdings mag es nicht durch Egelsamen geschwächt zu werden und muss vor offensiven Sets mit dem Erdbeben aufpassen.
  • Stahl-Pokémon: Melmetal ist einer der effektivsten Antworten auf Mega-Bisaflor, weil es seine beiden STAB-Attacken leicht wegsteckt, immun gegen das Toxin ist, selbst vom Erdbeben wenig Schaden erhält und mit seinen Panzerfäusten großen Schaden verursacht, den Mega-Bisaflor nur schwer heilen kann. Jedoch muss es vor Sets mit Schlafpuder aufpassen. Alola-Sandamer ist ebenfalls ein guter Check für Mega-Bisaflor, weil dieses zusätzlich den STAB Eishieb im Moveset hat. Jedoch muss es vor offensiven Sets mit dem Erdbeben stark aufpassen.
  • Psycho-Pokémon: Mew, Mega-Simsala und offensives Starmie sind alle gute Beispiele für starke Psycho-Pokémon, die Mega-Bisaflor mit ihrer Psychokinese leicht aus dem Spiel nehmen können.
  • Feuer-Pokémon: Feuer-Pokémon, wie Mega-Glurak X, Lavados oder Arkani, können Mega-Bisaflor mit ihren jeweiligen Feuer-Attacken sehr leicht unter Druck setzen und besiegen. Allerdings ungerne einer von ihnen in einen möglichen Schlafpuder oder eine Matschbombe, wenn die Tarnsteine liegen, einwechseln.
  • Sehr effektive Coverage: Evoli-Starter mit Flackerbrand, Pulsieraura oder Klirrfrost, Pikachu-Starter mit Schwebesturz oder Mega-Turtok mit Eisstrahl sind alles Beispiele für Pokémon, die eine sehr effektive Attacke für Mega-Bisaflor im Moveset haben und auf die es aufpassen sollte.

Mega-Glurak X

Typ: /

KP:78
Angriff:130
Verteidigung:111
Sp‑Angriff:130
Sp‑Verteidigung:115
Initiative:100

Mit jeweils 130 Base in beiden Offensivwerten und starken STAB-Attacken mit Flammeblitz, Wutanfall, Feuersturm und Drachenpuls auf beiden Seiten und einer guten Coverage in Erdbeben ist Mega-Glurak X einer der stärksten Wallbreaker im Let's Go OverUsed, der gleichzeitig sehr schwer einzuschätzen ist, da er entweder physisch, speziell oder sogar mixt gespielt werden kann. Weiterhin liegt es mit einer Initiative von 100 Base in einem angenehmen Speedtier, da es sicher defensive sowie einige offensive Pokémon, wie Mega-Garados, Nidoking oder Lavados, outspeedet. Ein weiterer Vorteil ist noch, dass es mit 78 / 111 / 85 über einen angenehmen natürlichen Bulk mit nützlichen Resistenzen in Pflanze, Feuer, Elektro und Stahl verfügt. Diesen guten Bulk kann es dazu noch durch den Zugriff auf Ruheort auch auf längerer Sicht aufrecht halten. Weiterhin gibt ihm dieser die Möglichkeiten passiven Schaden durch Flammeblitz, gegnerischen Attacken oder Tarnsteinen zu negieren.

Jedoch besitzt auch Mega-Glurak X seine Schwächen. Vor der Mega-Entwicklung verliert es die Hälfte seiner KP durch Tarnsteine, während ihm als Mega-Glurak X immer noch gute 25% abgezogen werden. Auch wird es trotz seiner guten Initiative immer noch von vielen Threats, wie Mega-Simsala, Mega-Aerodactyl oder Alola-Digdri, outspeedet, welche es leicht revengen können. Physische Varianten haben weiterhin das Problem, dass sie aufgrund von Flammeblitz und Wutanfall sehr selbstzerstörerisch sind, während spezielle Varianten meist hilflos gegenüber speziellen Walls, wie Chaneira oder Mega-Garados, dastehen.

Physisch

Wesen: Froh (+Init, -SpAngr)
- Flammenblitz
- Wutanfall
- Erdbeben
- Ruheort

Der Flammenblitz ist Mega-Glurak X stärkste Attacke, welche an jedem Pokémon, das diesen Angriff nicht resistiert, immensen Schaden verursacht. Der Wutfall ist seine STAB Drachen-Attacke mit der es an Wasser-Pokémon, wie Mega-Garados, Lahmus oder Starmie, großen Schaden verursacht, welche seinen Flammeblitz resistieren. Weiterhin trifft es damit auch Lavados und Mega-Glurak Y neutral effektiv, die ebenfalls den Flammenblitz resistieren. Das Erdbeben dient zur Coverage, um Gesteins- und Feuer-Pokémon, wie Rizeros, Kabutops oder Arkani, sehr effektiv zu treffen. Außerdem trifft es damit noch Nidoqueen, Nidoking und Alola-Sleimok sehr effektiv, wodurch es gegen diese nicht den Flammenblitz verwenden muss. Der Ruheort hilft Mega-Glurak X dabei länger für den Kampf fit zu bleiben, weil es damit Tarnsteinschaden sowie Rückstoßschaden vom Flammenblitz heilen kann.

Das wichtigste ist, dass Glurak sich so schnell wie möglich zu Mega-Glurak X entwickelt, um auf die bessere Defensive zugreifen zu können und weniger Schaden durch die Tarnsteine zu erhalten. Da es über einen solidenBulk verfügt, kann es auch direkt in schwache oder resistierende Attacken, wie Zapdos' Donnerblitz, eingewechselt werden, um dann von dort aus Druck auf den Gegner aus zu üben. Dabei bietet sich meist der Flammeblitz am besten an, denn der Wutanfall sollte möglichst nur in äußerst wichtigen Situationen eingesetzt werden, da Mega-Glurak X danach für zwei bis drei Runden in diesen Angriff gelockt ist. Dies ist besonders unvorteilhaft, wenn der Gegner noch ein Stahl-Pokémon, wie Melmetal, besitzt, weil dieses dann leicht in den Wutanfall einwechseln kann. Mit dem Ruheort sollte geschaut werden, dass Mega-Glurak X immer so fit wie möglich ist, damit es leichter in Attacken einwechseln und Flammenblitz einsetzen kann. Das Erdbeben bietet sich zu Letzt nicht nur zum sehr effektiven Treffen von beispielsweise Alola-Sleimok, Rizeroso oder Kabutops an, sondern auch zum sicheren finishen geschwächter Pokémon.

Speziell

Wesen: Naiv (+Init, -SpVert) / Scheu (+Init, -Angr)
- Feuersturm
- Drachenpuls
- Ruheort
- Erdbeben / Irrlicht

Der Feuersturm ist Mega-Glurak X stärkste STAB-Attacke, welche jedem Pokémon großen Schaden zufügt, das diesen Angriff nicht resistiert. Der Drachenpuls hingegen ist zwar schwächer dafür aber genauer, wodurch es damit sicher gegnerische Pokémon finishen kann. Außerdem trifft es damit Wasser-Pokémon, wie Mega-Garados, Quappo oder Mega-Turtok, sowie Lavados und Mega-Glurak Y neutral effektiv, welche seinen Feuersturm resistieren. Der Ruheort hilft Mega-Glurak X dabei länger fit zu bleiben in dem es dadurch passiv Schaden, wie beispielsweise durch die Tarnsteine, heilen kann. Das Erdbeben ist eine gute Coverage-Attacke, welche spezielle Walls, wie Alola-Sleimok oder Chaneira, härter trifft als seine beiden STAB-Attacken. Alternativ kann auch das Irrlicht gespielt werden, umso speziellen Walls schon mal passiven Schaden zu zufügen. Ein navies Wesen sollte nur gespielt werden, wenn du das Erdbeben verwendest, um dadurch nicht dessen Stärke zu schwächen. Ansonsten sollte das scheue Wesen bevorzugt werden. Ein Wesen zu Gunsten der Initiative ist hierbei empfehlenswert, um dadurch sicher frohes Arkani oder scheues Omot zu outspeeden.

Dieses Set ist auf das Wall breakern ausgelegt, was bedeutet, dass es möglichst am Anfang eingesetzt werden soll, um so große Löcher in die gegnerische Defensive zu schlagen. Dafür bietet sich der Feuersturm meist gut an. Der Drachenpuls sollte hingegen nur verwendet werden, wenn dieser entweder stärker ist oder es damit das gegnerische Pokémon sicher finishen kann. Sollte das Erdbeben gespielt werden, dann sollte dies erst eingesetzt werden, um spezielle Walls, wie Alola-Sleimok, auf den Wechsel zu überraschen. Das Irrlicht hingegen kann generell gut eingesetzt werden, umso gegnerische Pokémon zu schwächen und Wechsel zu punishen. Mit dem Ruheort sollte geschaut werden, dass Mega-Glurak X immer so fit wie möglich ist, damit es leichter in Attacken einwechseln kann. Das Wichtigste ist, dass Glurak sich so schnell wie möglich zu Mega-Glurak X entwickelt, um auf die bessere Defensive zugreifen zu können und weniger Schaden durch die Tarnsteine zu erhalten.

Counter & Checks

  • Spezielle Walls: Die spezielle Variante von Mega-Glurak X hat vor allem mit Relaxo und Chaneira große Probleme, weil es an deren speziellen Bulk scheitert. Im Gegenzug können sie es leicht mit starken Attacken besiegen beziehungsweise mit Toxin und Geowurf langsam ausstallen.
  • Physische Walls: Die physische Variante von Mega-Glurak X hat mit Lahmus, Mega-Lahmus und Rizeros große Probleme, weil es deren physische Verteidigung nur schwer durchbrechen kann, während sie Mega-Glurak X entweder mit Statusattacken schwächen oder mit sehr effektiven Attacken besiegen können.
  • Tarnsteine: Vor der Mega-Entwicklung verliert Mega-Glurak X die Hälfte seiner KP, während es danach immer noch 25% seiner KP verliert. Dies schränkt seine Wechselmöglichkeiten massiv ein, wodurch es auch als Wallbreaker an Effektvität verliert, da es dadurch öfter zum Ruheort gezwungen ist.
  • Schnellere Pokémon: Mega-Aerodactyl, Alola-Digdri, Mega-Simsala und Mega-Gengar sind gute Beispiele für Pokémon, die Mega-Glurak X leicht regengen können.
  • Statusprobleme: Eine Paralyse halbiert die Initiative von Mega-Glurak X, wodurch es sehr viel seines Wallbreakerpotenzials verliert. Eine toxische Vergiftung hingegen verringert seine Langlebigkeit, was vor allem für das physische Set sehr unangenehm ist.

Mega-Glurak Y

Typ: /

KP:78
Angriff:104
Verteidigung:78
Sp‑Angriff:159
Sp‑Verteidigung:115
Initiative:100

Mega-Glurak Y besitzt mit einem Spezial-Angriff von 159 Base und starken STAB-Attacken in Feuersturm und Luftschnitt eine verherrende Durchschlagskraft. Dazu liegt es mit seiner Initiative von 100 Base noch in einem angenehmen Speedtier, um langsamere Pokémon, wie Nidoking, Omot oder Arkani, sicher zu outspeeden. Weiterhin besitzt es noch einen angenehmen Bulk mit nützlichen Resistenzen, wodurch es Melmetal, den größten Threats des Metagames, gut oft checken kann.

Allerdings ist Mega-Glurak Y trotzdem keine gute Mega-Entwicklung. Es besitzt eine vierfache Tarnsteinschwäche und wird dazu noch aufgrund mangelnder Coverage leicht von Gesteins-Pokémon, wie Rizeros oder Amoroso, gewallt. Dazu sind meist Lavados, Mega-Glurak X, Mega-Aerodactyl und Zapdos die bessere Wahl. Lavados macht das gleiche wie Mega-Glurak Y, aber verbraucht nicht den Mega-Slot. Mega-Glurak X hat aufgrund seines Drachen Typen die bessere STAB-Kombination, welche es zur besseren Variante macht. Mega-Aerodactyl ist schneller und hat mit Tarnsteinen und Verhöhner die bessere Supportfähigkeit. Abschließend ist Zapdos der bessere Melmetal-Check. Diese Faktoren zusammen ergeben, dass es nur wenige Gründe gibt warum Mega-Glurak Y im Let's Go OverUsed gespielt werden sollte.

Wallbreaker

Wesen: Scheu (+Init, -Angr)
- Feuersturm
- Luftschnitt
- Ruheort
- Irrlicht

Der Feuersturm ist Mega-Glurak Y stärkste STAB-Attacke ,mit der es großen Schaden an vielen Pokémon verursacht, dass diesen Angriff nicht resistieren. Der Luftschnitt ist zwar schwächer, jedoch trifft er Wasser-, Drachen- und Feuer-Pokémon, wie Lahmus, Dragoran oder Arkani, neutral effektiv. Außerdem besitzt dieser eine höhere Trefferchance, wodurch Mega-Glurak Y leichter geschwächte Pokémon revengen kann. Der Ruheort dient zur Heilung, um damit Tarnsteinschaden sowie Chip Damage leichter heilen zu können und so länger für den Kampf fit zu bleiben. Das Irrlicht ist eine gute Möglichkeit, um gängige Switch-Ins, wie Rizeros, Chaneira oder Kabutops, zu punishen.

Mega-Glurak Y wird hier als Wallbreaker gespielt, was bedeutet, dass es am Anfang des Kampfes das gegnerische Team mit seinen Attacken schwächen soll. Hierbei ist es wichtig, dass es auf den möglichen Wechsel in ein Gesteins-Pokémon das Irrlicht einsetzt, weil dies seine beste Möglichkeit ist, um dieses zu schwächen.

Counter & Checks

  • Tarnsteine: Bei jedem Wechsel in die Tarnsteine verliert Mega-Glurak Y 50% seiner maximal KP, was ihm immens in seinen offensiven Möglichkeiten einschränkt. Weiterhin ist es dadurch auch öfters zum Ruheort gezwungen, was dem Gegner das Momentum gibt. Auch kann es dadurch wesentlich schlechter Melmetal checken.
  • Gesteins-Pokémon: Rizeros, Kabutops, Amoroso, Mega-Aerodactyl und Geowaz resistieren beide STAB-Attacken und nehmen von diesen nur wenig Schaden. Im Gegenzug können sie Mega-Glurak Y mit einem Steinhagel leicht OHKOn. Rizeros, Mega-Aerodactyl und Geowaz können zusätzlich noch die Tarnsteine legen, während Amoroso sich mit Hausbruch setuppen kann. Jedoch mag es keiner der vier beim Wechsel durch das Irrlicht verbrannt zu werden.
  • Spezielle Walls: Chaneira und Relaxo stecken den Feuersturm aufgrund ihres hohen speziellen Bulks leicht weg. Chaneira kann Mega-Glurak Y dabei mit der Kombination aus Toxin, Geowurf und Weichei leicht besiegen, während Relaxo es mit seinen starken Attacken leicht unter Druck setzen kann. Auch macht ihn eine Verbrennung durch Irrlicht aufgrund der Fassade nicht sonderlich viel aus.
  • Schnellere Pokémon: Mega-Simsala, Mega-Bibor, Starmie, Gengar und einige weitere Pokémon sind schneller als Mega-Glurak Y und können ein geschwächtes leicht mit ihrer entsprechenden STAB-Attacke finishen.

Mega-Turtok

Typ:

KP:79
Angriff:103
Verteidigung:120
Sp‑Angriff:130
Sp‑Verteidigung:115
Initiative:78

Mega-Turtok besitzt als bulky Wallbreaker eine kleine Nische im Let's Go OverUsed. Mit 79 / 120 / 115 und seinem guten defensiven Typen verfügt Mega-Turtok über einen angenehme natürlichen Bulk, durch den es große Threats, wie Melmetal, Mega-Aerodactyl, Rizeros oder Hausbruch-Austos, gut checken kann. Dazu hat es mit einer Base von 135 im Spezial-Angriff und einer guten neutralen Coverage in Siedewasser, Finsteraura und Eisstrahl eine hervorragende Durchschlagskraft. Weiterhin liegt es noch in einem angenehmen Speedtier, in dem es sicher defensive Pokémon sowie einige offensive, wie Nidoqueen oder Machomei, zu outspeeden.

Allerdings steht Mega-Turtok stark in Konkurrenz mit den anderen bulky Wasser-Pokémon Lahmus, Starmie und Quappo, welche durch ihren zweit Typen eine bessere defensive Utility haben oder durch ihren Movepool mehr Support anbieten. Weiterhin ist Mega-Turtok auch recht langsam unterwegs, was bedeutet, dass es meist erst einen Angriff einstecken muss bevor es agieren kann. Auch verfügt es über keinerlei Heilungsmöglichkeiten, wie Starmie.

Wallbreaker

Wesen: Scheu (+Init, -Angr) / Mäßig (+SpAngr, -Angr)
- Siedewasser
- Eisstrahl
- Finsteraura
- Toxin

Das Siedewasser ist Mega-Turtoks beste Wasser-Attacke, da sie über eine angenehme Stärke verfügt und zusätzlich noch das gegnerische Pokémon verbrennen kann. Der Eisstrahl dient zur Coverage mit dem es unter anderem Mega-Bisaflor, Dragoran oder Zapdos, sehr effektiv trifft. Die Finsteraura dient zur Coverage, um Lahmus und Starmie, die seine anderen beiden Attacken leicht wegstecken, sehr effektiv zu treffen. Außerdem erhält es dadurch auch ein leichteres Match-Up gegenüber Mew. Abschließend gibt das Toxin Mega-Turtok die Möglichkeit spezielle Walls, wie Chaneira, Mega-Garados oder Relaxo, am effektivsten zu schädigen. Ein scheues Wesen wird meist bevorzugt, um so sicher defensives Mega-Bisaflor, Mega-Garados sowie hartes Dragoran sicher zu outspeeden. Alternativ kann aber auch ein mäßiges Wesen für die bessere Durchschlagskraft verwendet werden.

Dieses Set von Mega-Turtok ist mehr als Wallbreaker ausgerichtet, weshalb es auch am Anfang des Kampfes verwendet werden sollte. Durch seinen guten natürlichen Bulk und den nützlichen Resistenzen kann es dabei auch meist in gegnerische Pokémon direkt eingewechselt werden. Oftmals ist der Einsatz von Siedewasser der beste, um so am gegnerischen Pokémon eine Verbrennung zu erhalten, welche es passiv schwächt. Der Eisstrahl und die Finsteraura sollten nur eingesetzt werden, wenn diese stärker sind oder du einen Wechsel vermutest. Das Toxin hingegen sollte nur eingesetzt werden, wenn spezielle Walls, wie Chaneira, Relaxo oder Mega-Garados, vom Gegner eingewechselt werden, weil du dadurch den meisten Mehrgewinn machst.

Counter & Checks

  • Spezielle Walls: Defensives Mega-Garados ist eine sehr gute Antwort auf Mega-Turtok, weil es alle seine Attacken resistiert und durch die Erholung auch nicht zu sehr durch Verbrennung vom Siedewasser oder toxische Vergiftung vom Toxin eingeschränkt wird. Im Gegenzug kann es Mega-Turtok langsam mit dem Knirscher besiegen. Relaxo und Chaneira sind zwei sehr gute Antworten auf Mega-Turtok, weil sie jeden Angriff von ihn leicht wegstecken und entweder hart zurückschlagen oder es durch Toxin vergiften können. Jedoch müssen beide vor einem möglichen Toxin beim Wechsel aufpassen.
  • Elektro-Attacken: Zapdos, Alola-Raichu, Starer-Pikachu und auch Evoli mit Knisterladung sind allesamt schneller als Mega-Turtok und treffen es mit einer Elektro-Attacke sehr effektiv.
  • Pflanzen-Attacken: Mega-Bisaflor und Evoli mit Sprießbomben treffen Mega-Turtok sehr effektiv und sind auch meist schneller als dieses. Jedoch muss Mega-Bisaflor vor dem Eisstrahl aufpassen, während Evoli ungerne verbrannt wird.

Mega-Bibor

Typ: /

KP:65
Angriff:150
Verteidigung:40
Sp‑Angriff:15
Sp‑Verteidigung:80
Initiative:145

Mega-Bibor ist im Let's Go OverUsed einer der besten offensiv Pivots und Sweeper, die das Metagame zu bieten hat. Mit einer Initiative von 145 Base ist Mega-Bibor nach Mega-Aerodactyl und Mega-Simsala das zweit schnellste Pokémon. Dazu besitzt es mit einem Angriff von 150 Base eine hervorragende Durchschlagskraft und ist dadurch zusammen mit der STAB Kehrtwende einer der besten offensiv Pivoten. Weiterhin hat es mit dem Gifthieb und der stärkeren Kreuzschere noch zwei starke STAB-Attacken, während es mit dem Schlagbohrer Stahl-, Gift-, und Gesteins-Pokémon, wie Melmetal, Nidoking oder Rizeros, sehr effektiv trifft, die seine beiden STAB-Attacken leicht wegstecken. Außerdem sorgt diese gute neutrale Coverage in Kombination mit der hohen Initiative dafür, dass es als effektiver Sweeper und Revenger gespielt werden kann.

Doch so gut seine Offensive ist, so schlecht ist auch seine Defensive. Mit 65 / 40 / 80 ist es sehr fragil, wodurch schon neutrale Attacken das Aus für es sein kann. Ein weiterer Nachteil ist noch, dass es aufgrund seiner schlechten Verteidigung leicht von Prioritätsattacken revenged wird. Auch wird es von den schnelleren und beliebten Pokémon Mega-Simsala und Mega-Aerodactyl leicht besiegt. Abschließend besitzt es aufgrund des Käfer Typen eine Anfälligkeit gegenüber Gesteins-Attacken, was bedeutet, dass es bei jedem Wechsel in die Tarnsteine 25% seiner maximal KP verliert. Dies schränkt seine Aufgabe als Pivot stark ein.

Pivot

Wesen: Froh (+Init, -SpAngr)
- Kehrtwende
- Kreuzschere
- Gifthieb
- Schlagbohrer

Durch den Zugriff auf die Kehrtwende besitzt Mega-Bibor eine starke STAB-Attacke mit der es gleichzeitig auch als offensiver Pivot agieren kann, um so das Momentum zu holen. Die Kreuzschere ist seine stärkere Käfer-Attacke und hilft dabei, dass es zum finishen von Pokémon, wie Starmie oder Simsala, nicht zwingend das Kampffeld verlassen muss. Der Gifthieb ist seine STAB Gift-Attacke durch die es Flug-Pokémon, wie Zapdos, Mega-Glurak Y oder Lavados, neutral effektiv trifft. Der Schlagbohrer dient zur Coverage, um Gift-, Gesteins-, Feuer- und Stahl-Pokémon, wie Mega-Gengar, Nidoking, Rizeros, Mega-Glurak X oder Melmetal, sehr effektiv zu treffen. Statt der Kreuzschere kann Mega-Bibor auch den Ruheort spielen, um so Tarnsteinschaden negieren zu können. Jedoch findet Mega-Bibor nur selten Situationen in denen es sich heilen kann, da es dadurch entweder Momentum verliert oder durch das gegnerische Pokémon sowieso besiegt wird. Ein frohes Wesen wird gespielt, um so sicher Mega-Gengar zu outspeeden.

Mega-Bibor ist mit diesem Set ein offensiver Pivot, welcher gut als Lead funktionieren kann, weil es nur wenige Pokémon gibt, die es überholen und du so gut scouten kannst mit was der Gegner anfängt. Während des Kampfes sollte es nur durch freie Wechsel, gute Doppelwechsel oder anderen Kehrtwenden-Support, wie von Zapdos oder Lavados, auf das Kampffeld geholt werden, weil es einfach zu fragil ist um direkt in Attacken eingewechselt zu werden. Sobald Mega-Bibor dann auf dem Kampffeld ist, bietet sich die Kehrtwende meist gut an, weil sie nicht nur guten Schaden verursacht, sondern auch scoutet wie sich der Gegner verhält. Weiterhin erzwingt Mega-Bibor meist viele Wechsel, auf die du dir mit der Kehrtwende das Momentum holen kannst.

Counter & Checks

  • Tarnsteine: Bei jedem Wechsel in die Tarnsteine verliert Mega-Bibor 25% seiner maximal KP, was seine Fähigkeiten als Pivot massiv einschränkt.
  • Bulky Tanks: Rizeros, Melmetal und Nidoqueen sind gute Beispiele für bulky Pokémon, die die Angriffe von Mega-Bibor gut einstecken und es im Gegenzug leicht besiegen können.
  • Schnellere Pokémon: Mega-Simsala und Mega-Aerodactyl sind schneller als Mega-Bibor und können es mit ihrer jeweiligen STAB-Attacke OHKOn.
  • Prioritätsattacken: Alola-Digdri, Alola-Rattikarl und Mega-Kangama haben mit dem Tiefschlag eine starke Prioritätsattacken, mit der sie Mega-Bibor revengen können. Kabutops hingegen hat mit der Wasserdüse die Möglichkeit geschwächte Mega-Bibor zu revengen.

Mega-Tauboss

Typ: /

KP:83
Angriff:80
Verteidigung:80
Sp‑Angriff:135
Sp‑Verteidigung:80
Initiative:121

Mit einer Initiative von 121 Base liegt Mega-Tauboss in einem guten Speedtier und hat dazu noch hervorragenden Spezial-Angriff mit starken Attacken in Luftschnitt und Hitzewelle. Weiterhin kann es mit der Kehrtwende noch als offensiver Pivot agieren, während es mit dem Ruheort länger für den Kampf fit bleiben kann. Aber trotzdem ist schwer zu leugnen, dass Mega-Tauboss komplett von Lavados, Mega-Aerodactyl und Mega-Glurak Y outclassed. Alle besitzen eine deutlich bessere defensive Utility. Lavados verbraucht dabei zusätzlich noch nicht mal den Mega-Slot. Mega-Aerodactyl ist schneller und hat mit Tarnsteinen und Verhöhner die bessere Supportfähigkeit. Zu guter Letzt hat Mega-Glurak Y die bessere Durchschlagskraft. Es gibt somit keinen Grund Mega-Tauboss über einen dieser drei Pokémon zu spielen.

Death Jesus Bird

Wesen: Scheu (+Init, -Angr)
- Luftschnitt
- Hitzewelle
- Kehrtwende
- Ruheort

Luftschnitt ist Mega-Tauboss beste STAB-Attacke, während die Hitzewelle ihm eine gute Coverage für Stahl-Pokémon, wie Melmetal oder Alola-Sandamer, gibt. Mit der Kehrtwende kann es als offensiver Pivot agieren und gleichzeitig geschickt aus unangenehmen Match-Ups fliegen. Fliegen ist hierbei ein gutes Stichwort, denn Mega-Tauboss sollte bei deinem Teambuildingprozess immer so schnell wie möglich aus den Möglichkeiten fliegen. Es gibt überhaupt keinen Grund es zu spielen. Nimm, wenn du ein Flug-Pokémon im Team haben willst, lieber Lavados, Mega-Aerodactyl oder sogar Mega-Glurak Y.


Mega-Simsala

Typ:

KP:55
Angriff:50
Verteidigung:65
Sp‑Angriff:175
Sp‑Verteidigung:105
Initiative:150

Mega-Simsala ist eines der gefährlichsten Pokémon, die das Let's Go OverUsed zu bieten hat, da es aufgrund seiner offensiven Vorteile einer der besten Revenger, Sweeper und Setupper ist. Mit einer Initiative von 150 Base ist Mega-Simsala zusammen mit Mega-Aerodactyl das schnellste Pokémon des Metagames, wodurch kein anderes Pokémon es von Natur aus outspeeden kann. Dazu besitzt es mit einem Spezial-Angriff von 175 Base einen göttlichen Offensivwert, welche es zusätzlich mit dem Gedankengut erhöhen kann. Weiterhin hat es mit der Psychokinese noch eine starke STAB-Attacke, in die es nur wenige gute Switch-Ins gibt. Mit Zauberschein und Spukball hingegen hat es zwei gute Coverage-Attacken, um Unlicht- und Psycho-Pokémon, wie Alola-Sleimok, Mega-Garados, Mew oder Lahmus, härter zu treffen. Durch die Kombination aus Verhöhner und Gedankengut hat es dann noch eine gute Möglichkeit, um defensive Pokémon, wie Mew oder Chaneira, leichter besiegen zu können.

Allerdings ist Mega-Simsala nicht perfekt. Trotz seiner guten Offensive hat es immer noch Probleme mit bulky Tanks, wie Alola-Sleimok, Melmetal, Mega-Garados oder Relaxo. Dazu besitzt es noch einen miserablen physischen Bulk, wodurch beispielsweise Alola-Digdri, Alola-Rattikarl, Mega-Kangama oder Pikachu-Starter es mit ihrer jeweiligen Prioritätsattacke leicht OHKOn können.

Setup-Sweeper

Wesen: Scheu (+Init, -Angr)
- Genesung
- Verhöhner
- Psychokinese
- Zauberschein / Delegator

Das Gedankengut erhöht Mega-Simsalas Spezial-Angriff um eine Stufe, wodurch es leichter im Lategame sweepen sowie bulky Tanks, wie Relaxo oder Mega-Garados, besiegen kann. Zeitgleich erhöht sich auch seine Spezial-Verteidigung, wodurch es zusammen mit der Genesung ein angenehmeres Match-Up gegenüber defensiven Pokémon, Lahmus oder defensives Starmie, erhält. Die Psychokinese ist die beste STAB-Attacke mit der es viele Pokémon des Let's Go OverUsed hart trifft, da es nur wenige gute Psychoresistenzen gibt. Der Zauberschein dient zur Coverage, um Psychoresistenzen, wie Mega-Garados, Alola-Sleimok oder Mew, härter zu treffen. Alernativ kann auch der Delegator gespielt werden, um dadurch vor Statusattacken geschützt zu sein und schwerer revenged zu werden. Ein scheues Wesen wird hierbei bevorzugt, um sicher frohes Mega-Bibor zu outspeeden.

Dieses Set ist mehr für das Lategame gedacht, wo es in der Regel problemlos sweepen soll, wenn die gegnerischen Pokémon stark genug abgeschwächt sind. Jedoch kann es aufgrund seiner hohen Initiative und dem exzellenten Spezial-Angriff auch als Revenger agieren. Dabei ist zu beachten, dass es niemals direkt in gegnerische Attacken eingewechselt werden sollte, weil es selbst von resistierenden Attacken großen Schaden erhält. Einen Setup mit dem Gedankengut kann es am besten gegen passive Pokémon, wie Chaneira oder Pixi, vollziehen. Weiterhin ist auf mögliche Prioritätsnutzer, wie Alola-Digdri, Mega-Kangama oder Kabutops, zu achten, weil diese Mega-Simsala gut revengen können.

Revenge Killer

Wesen: Scheu (+Init, -Angr)
- Psychokinese
- Spukball / Zauberschein
- Genesung
- Verhöhner

Die Psychokinese ist Mega-Simsalas stärkste STAB-Attacke mit der es viele Pokémon des Metagames mindestens neutral effektiv trifft, da es nur sehr wenige Psychoresistenzen gibt. Der Spukball dient zur Coverage, um Psycho-Pokémon, wie Mew, gegnerische Simsala oder Starmie, sehr effektiv zu treffen. Weiterhin trifft es damit Stahl-Pokémon, wie Melmetal oder Alola-Sandamer, neutral effektiv. Alternativ kann auch der Zauberschein gespielt werden, um nicht so leicht von Unlicht-Pokémon, wie Mega-Garados oder Alola-Sleimok, gewallt zu werden. Die Kombination aus Verhöhner und Genesung sorgt dafür, dass Mega-Simsala leichter bulky Pokémon, wie Mew, Chaneira oder defensives Starmie, besiegen kann, weil sie sich dadurch nicht mehr heilen können. Außerdem verhindert Mega-Simsala dadurch den Einsatz von Statusattacken, wie der Donnerwelle. Ein scheues Wesen wird hierbei bevorzugt, um sicher frohes Mega-Bibor zu outspeeden.

Mega-Simsala sollte niemals direkt in Attacken eingewechselt werden, selbst wenn es diese resistiert, weil es trotzdem hohen Schaden von jedem Angriff erhält. Stattdessen sollte es lieber durch freie Wechsel, gute Doppelwechsel oder langsamen Kehrtwenden- sowie Teleport-Support, wie durch Zapdos, Lavados oder Pixi, einwechselt werden. Hierbei sollte es auch nur gegen Pokémon eingewechselt werden, die es sicher besiegen kann oder gegen die Mega-Simsala machtlos sind, wie Chaneira aufgrund des Verhöhners.

Counter & Checks

  • Spezielle Tanks: Alola-Sleimok ist eine der besten Antworten auf Mega-Simsala, weil es immun gegen seine Psychokinese ist und selbst vom Zauberschein nur wenig Schaden erhält. Im Gegenzug kann es Mega-Simsala mit einem Knirscher OHKOn. Melmetal hingegen ist ebenfalls eine sehr gute Antwort auf Mega-Simsala und vor allem gegen Sets ohne Spukball, da Melmetal dessen Psychokinese resistiert und mit einer Pazerfäuste OHKOt. Relaxo ist ebenfalls eine Hürde, da es aufgrund seines guten speziellen Bulks die Angriffe von Mega-Simsala überlebt und es mit einem Knirscher OHKOt. Zu guter Letzt kann Chaneira ebenfalls eine gute Antwort auf Mega-Simsala sein, weil es dieses mit der Donnerwelle oder dem Toxin stark in seinen Möglichkeiten einschränkt, während es sich mit Weichei ständig gegen heilen kann. Allerdings verliert Chaneira leicht gegen Sets mit Verhöhner und Genesung.
  • Bulky Psycho-Pokémon: Mew, Lahmus, Mega-Lahmus sowie defensives Starmie resistieren die Psychokinese, nehmen nur wenig Schaden vom Zauberschein und besitzen oft die Donnerwelle im Moveset, wodurch sie eine gute Antwort auf Mega-Simsala sind. Allerdings müssen alle vor dem sehr effektiven Spukball sowie dem Verhöhner aufpassen.
  • Prioritätsattacken: Alola-Digdri, Alola-Rattikarl und Mega-Kangama haben mit dem Tiefschlag eine starke Prioritätsattacke, mit der sie Mega-Simsala leicht revengen können. Andere Prioritätsnutzer, wie Kabutops mit Wasserdüse oder Dodri mit Ruckzuckhieb, können nur stark geschwächte Mega-Simsala revengen.
  • Statusprobleme: Besonders eine Paralyse ist für Mega-Simsala sehr fatal, weil es dadurch die Hälfte seiner Initiative verliert und somit deutlich leichter zu revengen ist. Eine toxische Vergiftung hingegen ist vor allem für Setup-Sets sehr unangenehm, weil es dadurch deutlich schlechter sweepen kann.

Mega-Lahmus

Typ: /

KP:95
Angriff:75
Verteidigung:180
Sp‑Angriff:130
Sp‑Verteidigung:80
Initiative:30

Mega-Lahmus ist einer der stärksten physischen Tanks des Let's Go Metagames, welcher auch als Setup-Sweeper agieren. Dank seines göttlichen physischen Bulks und den nützlichen Resistenzen ist es für viele Threats, wie Melmetal, Mega-Aerodactyl, Alola-Digdri, physisches Mega-Glurak X oder Dragoran, ein echter hart Counter. Dazu besitzt es noch mit einem Spezial-Angriff von 130 Base und dem STAB Siedewasser die nötige Durchschlagskraft, um genannte Threats besiegen zu können. Weiterhin hat es mit Psychokinese, Feuersturm und Eisstrahl eine nützliche Coverage, während es mit Donnerwelle, Teleport und Gähner Zugriff auf drei interessante Support-Attacken hat. Auf der anderen Seite kann es mit Gedankengut oder Amnesie als gefährlicher Setup-Sweeper agieren, der nach einigen Setups kaum zu besiegen ist.

Allerdings ist Mega-Lahmus nicht perfekt. Seine spezielle Defensive befindet sich zwar noch in einem angenehmen Bereich, aber trotzdem können spezielle Angreifer, wie Zapdos, Mega-Bisaflor, Mega-Gengar oder Alola-Kokowei, es mit ihren sehr effektiven STAB-Attacken stark unter Druck setzen. Hierbei ist auch das Problem, dass es über fünf gängige Schwächen verfügt. Ein anderes Problem ist noch, dass es lediglich die Erholung als Heilungsattacke hat, welche ihn für zwei Runden handlungsunfähig macht.

Gedankengut

Wesen: Still (+SpVert, -Angr)
- Gedankengut
- Siedewasser
- Psychokinese
- Erholung

Mit dem Gedankengut erhöht Mega-Lahmus sowohl seinen Spezial-Angriff als auch seine Spezial-Verteidigung, was ihn nach ein bis zwei Setups zu einem gefärlichen Threats macht. Das Siedewasser ist seine beste Wasser-Attacke, die es aufgrund der 30% auf Verbrennung meist gefahrlos einsetzen kann. Die Psychokinese gibt ihm eine gute Möglichkeit Wasserresistenzen, wie Mega-Bisaflor, Austos oder Quappo, effektiver zu treffen. Mit der Erholung kann es sich wesentlich leichter setuppen, weil es sich dadurch komplett heilt und negative Statusprobleme negieren kann. Ein stilles Wesen wird zu Gunsten der Spezial-Verteidigung bevorzugt, um so nach einem bis zwei Gedankengut weniger Schaden von speziellen Attacken zu erhalten.

Dieses Set von Mega-Lahmus sollte sich sobald die größten Gefahren beseitigt oder stark genug geschwächt sind, im Lategame setuppen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn es sich gegen passive Pokémon, wie Chaneira, oder physischen Angreifern, die wenig gegen es ausrichten können, wie Melmetal oder verbranntes Alola-Sleimok, setuppen kann. Während des Kampfes kann es als guter Wechsel in physische Threats, wie Melmetal, Mega-Aerodactyl oder Quappo eingewechselt werden, um diese zu countern und mit der entsprechenden Attacke zu besiegen.

Tank

Wesen: Mäßig (+SpAngr, -Angr) / Still (+SpVert, -Angr)
- Siedewasser
- Psychokinese
- Spukball
- Erholung / Teleport

Das Siedewasser ist Mega-Lahmus' beste Wasser-Attacke, da sie durch ihre 30% Chance auf Verbrennung die gegnerischen Pokémon zusätzlich schwächen kann. Die Psychokinese trifft viele Wasserresistenzen, wie Mega-Bisaflor, Quappo oder Alola-Kokowei, sehr hart. Der Spukball dient zur Coverage, um Starmie und gegnerische Lahmus, sehr effektiv zu treffen, die beide STAB-Attacken resistieren. Weiterhin trifft es damit auch die beiden Threats Mew und Mega-Simsala sehr effektiv. Die Erholung sorgt dafür, dass Mega-Lahmus seine KP direkt wieder auffüllen und mögliche Statusprobleme negieren kann. Alternativ kann auch der Teleport gespielt werden, um so Momentum zu erhalten. Ein mäßiges Wesen kann für eine bessere Durchschlagskraft verwendet werden, während das stille Wesen seine spezielle Verteidigung erhöht, um so beispielsweise spezielle Mega-Glurak X, Lavados oder Mega-Glurak Y, sehr effektiv zu treffen.

Dieses Set ist als Tank gedacht, der physische Angreifer, wie Melmetal, Mega-Aerodactyl, Alola-Digdri, Dragoran oder Quappo, sicher wallen und mit entsprechender Attacke besiegen soll. Aus diesem Grund soll es auch in solche Pokémon direkt einwechseln. Danach kann es oftmals das Siedewasser einsetzen, um so auf diesen Pokémon oder den Switch-In des Gegners Schaden und eine mögliche Verbrennung zu erhalten. Wichtig bei diesem Set ist, dass wenn die Erholung gespielt wird, Mega-Lahmus diese auch frühzeitig einsetzt, um so länger fit zu bleiben. Auch kann es dadurch beispielsweise eine toxische Vergiftung negieren. Hierbei wäre es auch empfehlenswert, wenn sich Evoli mit Glitzersturm im Team befindet, damit dieses Mega-Lahmus wieder aufwecken kann.

Counter & Checks

  • Elektro-Pokémon: Zapdos, Pikachu-Starter und Alola-Raichu sind alles starke Elektro-Pokémon, die Mega-Lahmus selbst nach einem Gedankengut immer noch besiegen können. Auch Elektro-Coverage von Starmie oder Nidoking fügt Mega-Lahmus ohne Gedankengut immensen Schaden zu.
  • Pflanzen-Pokémon: Mega-Bisaflor und Alola-Kokowei treffen Mega-Lahmus mit ihrer STAB Pflanzen-Attacke sehr effektiv und können es so leicht besiegen. Jedoch müssen beide vor einem möglichen Eisstrahl beim Einwechseln aufpassen, während Mega-Bisaflor zusätzlich die Psychokinese fürchten muss.
  • Sehr effektive Coverage-Attacken: Mega-Simsala mit Spukball, Evoli-Starter mit Knisterladung, Omot mit Käfergebrumm oder Mega-Turtok mit Finsteraura sind alles Beispiele für Pokémon, die Mega-Lahmus mit einer sehr effektiven Coverage-Attacken großen Schaden zufügen.
  • Mew: Jede Variante von Mew ist in der Lage Mega-Lahmus in irgendeiner Weise zu besiegen oder zumindestaufzuhalten. Stallbreaker-, Phazer- und Ränkeschmied-Sets sind hierbei besonders für das Gedankengut-Set gefährlich.

Mega-Gengar

Typ: /

KP:60
Angriff:65
Verteidigung:80
Sp‑Angriff:170
Sp‑Verteidigung:95
Initiative:130

Aufgrund der hervorragenden offensiven Qualitäten zählt Mega-Gengar zu den besten Sweeper, die das Metagame zu bieten hat. Durch seine Initiative von 130 Base, ist es zusammen mit Aerodactyl und Blitza nach Mega-Bibor, Mega-Simsala und Mega-Aerodactyl, dass dritt schnellste Pokémon. Dazu besitzt es mit seinem Spezial-Angriff von 170 Base und den starken STAB-Attacken in Spukball und Matschbombe noch eine vorzügliche Durchschlagskraft. Außerdem hat es noch Zugriff auf nützliche Coverage-Attacken, wie Megasauger für bulky Boden-Pokémon oder Zauberschein für Unlicht-Pokémon. Ebenfalls nicht zu verachten sind auch seine Statusattacke, wie dem Irrlicht, um physische Angreifer zu schwächen oder Verhöhner für ein leichteres Match-Up gegen bulky Pokémon, wie Chaneira.

Jedoch ist Mega-Gengar auch nicht fehlerfrei. Trotz seiner guten Durchschlagskraft wird es immer noch von speziellen Tanks, wie Relaxo, Alola-Sleimok oder Mega-Garados, gestoppt. Dazu besitzt es mit Unlicht, Boden und Psycho drei unangenehme Schwächen, weil es dadurch von Alola-Digdris, Alola-Rattikarls oder Mega-Kangamas Tiefschlag sowie durch die schnelleren Pokémon Mega-Bibor, Mega-Simsala und Mega-Aerodactyl leicht revenged wird, da sein Bulk auch nicht wirklich gut ist.

Sweeper

Wesen: Scheu (+Init, -Angr)
- Spukball
- Matschobombe
- Megasauger
- Irrlicht

Der Spukball ist Mega-Gengars beste Offensivattacke, weil dem Metagame wirklich gute Switch-Ins in Geist-Attacken fehlt. Die Matschbombe hingegen ist die stärkere STAB-Attacke und besitzt den angenehmen Vorteil, dass sie das gegnerische Pokémon zu 30% vergiften kann. Der Megasauger dient zur Coverage, um Mega-Garados sehr effektiv zu treffen sowie den OHKO auf Rizeros zu schaffen. Das Irrlicht gibt Mega-Gengar eine nützliche Utility, mit der es den Tiefschlag von Alola-Digdri, Alola-Rattikarl und Mega-Kangama umspielen kann sowie klassische Switch-Ins, wie Alola-Sleimok oder Relaxo punishen kann. Ein scheues Wesen wird hierbei bevorzugt, um scheues Simsala und Starmie zu outspeeden.

Dieses Set ist mehr als Sweeper und Revenger gedacht. Da Mega-Gengar über einen schlechten Bulk verfügt, sollte es nur durch freie Wechsel, gute Doppelwechsel oder Kehrtwenden-Support auf das Kampffeld geholt werden, weil es selbst von resistierenden Attacken guten Schaden erhält. Weiterhin ist darauf zu achten, dass Mega-Genger mögliche Statusnutzer, wie Donnerwelle-Zapdos oder -Dragoran, direkt besiegt, weil sobald es durch die Donnerwelle paralysiert ist, verliert es sehr viel seines offensiven Potenzials. Das Irrlicht sollte nur bei möglichen Wechseln des Gegners in Pokémon, gegen die Mega-Gengar machtlos ist, wie Alola-Sleimok oder Chaneira, eingesetzt werden. Grund dafür ist, dass es dadurch konstanten Schaden auf diese Pokémon erhält, wodurch sie es schwerer haben später leichter in Mega-Gengar einzuwechseln. Gegen Tiefschlag-Nutzer, wie Alola-Digdri oder Alola-Rattikarl ist der Einsatz von Irrlicht sehr riskant, weil entweder setzt der Gegner Tiefschlag auf das Irrlicht ein, wodurch der Tiefschlag fehl[bgcolor=schlägtyellow],[/bgcolor] und Mega-Gengar die Runde gewonnen hat oder der Gegner greift mit einer anderen sehr effektiven Attacke auf Mega-Gengars Irrlicht an, wodurch Mega-Gengar trotz Verbrennung hohen Schaden erhält.

Counter & Checks

  • Spezielle Walls: Alola-Sleimok ist die beste Antwort auf Mega-Gengar, weil es seine beiden STAB-Attacken resistiert und nur wenig Schaden von seinen Coverage-Attacken erhält. Im Gegenzug kann es Mega-Gengar mit dem Knirscher OHKOn. Allerdings muss es vor dem möglichen Irrlicht aufpassen. Relaxo ist aufgrund seines hohen speziellen Bulks, dem sehr effektiven Knischer und der Immunität gegenüber seinem Spukball ebenfalls eine sehr gute Antwort auf Mega-Gengar. Speziell defensives Mega-Garados ist vom Megasauger kein 2HKO und kann Mega-Gengar mit einem Knirscher OHKOn. Chaneira kann zwar Mega-Gengar ohne Verhöhner ebenfalls gut wallen, allerdings können die gängigen Sets nur wenig gegen dieses ausrichten, da Mega-Gengar immun gegen den Goewurf und das Toxin ist. Jedoch muss Mega-Gengar vor der Donnerwelle aufpassen.
  • Schnellere Pokémon: Mega-Bibor mit Schlagborher, Mega-Simsala mit Psychokinese und Mega-Aerodactyl mit Erdbeben sind allesamt schneller als Mega-Gengar und haben auch eine entsprechende Attacke, um es zu revengen.
  • Prioritätsattacken: Alola-Digdri, Alola-Rattfratz und Mega-Kangama haben mit dem Tiefschlag eine sehr effektive Prioritätsattacke mit der sie Mega-Gengar besiegen können. Jedoch kann Mega-Gengar diesen mit dem Irrlicht umspielen. Kabutops kann geschwächte Mega-Gengar mit der Wasserdüse revengen.

Mega-Kangama

Typ:

KP:105
Angriff:125
Verteidigung:100
Sp‑Angriff:60
Sp‑Verteidigung:100
Initiative:100

Mega-Kangama besitzt aufgrund seiner Prioritätsattacken in Kombination mit seiner Iffensive eine kleine Nische im Let's Go OverUsed. Mit einem Angriff von 125 Base besitzt Mega-Kangama eine grundauf gute Durchschlagskraft. Weiterhin liegt es mit seiner Initiative von 100 Base noch in einem angenehmen Speedtier, durch den es Pokémon, wie Nidoking oder Arkani, sicher outspeeden kann. Dazu hat es mit Mogelhieb und Tiefschlag zwei starke Prioritätsattacken, um geschwächte Threats, wie Mega-Simsala, Gengar oder Mega-Bibor, revengen zu können. Mit Fassade hat es dann noch eine gute STAB-Attacke, während es mit Erdbeben eine starke Coverage-Attacke besitzt. Auch Surfer und Feuersturm sind nennenswerte Möglichkeiten. Abschließend sind weg besitzt es auch einen guten natürlichen Bulk, um so auch offensivere Attacken überleben zu können.

Jedoch gibt es trotzdem wenig Gründe Mega-Kangama zu spielen. Beispielweise sind Mega-Simsala, Mega-Gengar oder Mega-Glurak X die besseren offensiveren Mega-Entwicklungen, während Relaxo das bessere Normal-Pokémon ist, was zusätzlich noch nicht mal den Mega-Slot verbraucht.

Offensiv

Wesen: Hart (+Angr, -SpAngr) / Froh (+Init, -SpAngr)
- Mogelhieb
- Fassade
- Tiefschlag
- Erdbeben

Der Mogelhieb ist eine nützliche Prioritätsattacke für Mega-Kagama, weil es einerseits das gegnerische Pokémon zurückschrecken lässt und sicher Schaden an diesem verursacht. Die Fassade ist seine stärkste STAB-Attacke, dessen Basisstärke verdoppelt, sobald Mega-Kangama unter einem Statusproblem leidet, was sehr vorteilhaft ist, umso eine mögliche Verbrennung zu umspielen. Mit dem Tiefschlag hat es eine zweite starke Prioritätsattacke, um damit schnellere Pokémon, wie Mega-Simsala oder Mega-Gengar, revengen zu können. Das Erdbeben dient zur Coverage, um Stahl- sowie Gesteins-Pokémon, wie Melmetal, Alola-Sandamer, Rizeros oder Amoroso, sehr effektiv zu treffen.

Counter & Checks

  • Physische Tanks: Mew, Melmetal, Zapdos, Rizeros, Lahmus oder auch Mega-Bisaflor besitzen genügend physischen Bulk, um die Angriffe von Mega-Kangama gut einstecken zu können und danach großen Schaden an ihm zu verursachen.
  • Statusprobleme: Eine Verbrennung halbiert den Angriff, während eine Paralyse die Initiative halbiert, was beides das offensive Potenzial von Mega-Kangama einschränkt. Zwar kann es beides im Ansatz umspielen (Verbrennung wegen Fassade und Paralyi wegse durch Prioritätsattacken) aber trotzdem schränkt es Mega-Kangama stark ein.

Mega-Pinsir

Typ: /

KP:65
Angriff:155
Verteidigung:120
Sp‑Angriff:65
Sp‑Verteidigung:90
Initiative:105

Mega-Pinsir besitzt eine kleine Nische im Let's Go OverUsed als offensiver Tarnsteinleger. Mit einem Angriff von 155 Base und starken Attacken in Kreuzschere, Erdbeben, Kraftkoloss und Steinhagel besitzt es eine hervorragende Durchschlagskraft, welche es zusätzlich mit dem Schwerttanz erhöhen kann. Dazu liegt es mit seiner Initiative von 105 Base noch in einem guten Speedtier, weil es dadurch Threats, wie Dragoran, Arkani, Lavados, Zapdos oder Mega-Glurak X, sicher outspeedet. Außerdem hat es noch Zugriff auf die Tarnsteine, die für jedes Team sehr wichtig sind.

Allerdings besitzt es eine vierfache Tarnsteinschwäche, welche sein offensives Potenzial massiv einschränkt. Dazu hat es im Gegensatz zu anderen Flug-Pokémon, wie Mega-Aerodactyl oder Lavados, nicht mal die Möglichkeit, diesen Schaden durch Ruheort im Ansatz negieren zu können. Somit ist sein zusätzlicher Flug Typ mehr eine Last als eine Hilfe. Ein weiterer Nachteil ist noch, dass es leicht von schnelleren Pokémon, wie Mega-Aerodactyl, Mega-Simsala, Mega-Bibor, Starmie oder Gegnar, outspeedet wird, welche es leicht revengen können. Abschließend steht es als Flug-Pokémon stark in Konkurrenz mit Mega-Aerodactyl, Lavados oder Zapdos, welche zusätzlich noch eine bessere defensive Utility haben, während Mega-Bibor und Omot meist die besseren Käfer-Pokémon sind aufgrund ihrer besseren Offensive.

Offensiv

Wesen: Froh (+Init, -SpAngr)
- Tarnsteine
- Schwerttanz
- Kreuzschere
- Erdbeben

Tarnsteine sind ein wichtiger Bestandteil eines jeden Teams und Mega-Pinsir bietet sich als Tarnsteinleger gut an, da es sehr schnell unterwegs ist und die nötige Durchschlgskraft besitzt, um Verhöhner-Nutzer, wie Mew, zu besiegen. Mit dem Schwerttanz erhöht Mega-Pinsir seinen Angriff um zwei Stufen, was sein offensives Schadenspotenzial deutlich verbessert. Die Kreuzschere ist dabei seine stärkste Attacke im Moveset. Das Erdbeben hingegen dient zur Coverage, um Stahl-, Gesteins-Pokémon, wie Melmetal, Rizeros oder Amoroso, sehr effektiv zu treffen. Alternativ kann auch der Steinhagel verwendet werden, um Zapdos, Lavados und Mega-Glurak Y sehr effektiv zu treffen. Ein frohes Wesen gespielt, um sicher Mega-Glurak X sowie Arkani zu outspeeden.

Die wichtigste Aufgabe von Mega-Pinsir ist es so früh wie möglich die Tarnsteine zu legen, damit diese die gegnerischen Pokémon schnell passiv schwächen. Dieses Set kann entweder als Wallbreaker für den Anfang des Kampfes oder als Sweeper im Lategame verwendet werden, je nach dem wie effektiv es gegen das gegnerische Team ist.

Counter & Checks

  • Tarnsteine: Vor der Mega-Entwicklung verliert Mega-Pinsir 25% seiner maximal KP bei jedem Wechsel in die Tarnsteine, während es nach der Mega-Entwicklung direkt die Hälfte seiner KP verliert.
  • Schnellere Pokémon: Mega-Aerodactyl, Mega-Simsala, Mega-Gengar oder Starmie sind alles gute Beispiele für Pokémon, die schneller sind als Mega-Pinsir und es leicht revengen können.
  • Bulky Pokémon: Sollte Mega-Pinsir kein Steinhagel im Moveset haben, dann können Zapdos, Garados, Lavados und Mega-Glurak Y es sehr leicht checken. Ohne das Erdbeben hingegen, hat es starke Probleme mit Rizeros und Amoroso.
  • Statusprobleme: Eine Verbrennung oder Paralyse schränkt Mega-Pinsirs offensives Potenzial massiv ein.

Mega-Garados

Typ: /

KP:95
Angriff:155
Verteidigung:109
Sp‑Angriff:70
Sp‑Verteidigung:130
Initiative:81

Mega-Garados ist durch seinen guten natürlichen Bulk und der guten Offensive eines der besten Pokémon des Let's Go OverUsed. Mit einer KP-Base von 95, einer Verteidigung von 109 Base und einer Spezial-Verteidigung von 130 Base sowie den nützlichen Resistenzen in Geist, Feuer, Unlicht, Wasser, Eis und Stahl, besitzt es einen guten natürlichen Bulk mit dem es große Threats, wie Mega-Simsala, Mega-Gengar, Melmetal, Starmie oder Hausbruch-Austos sowie -Amoroso, checken kann. Dazu verfügt es noch über einen hervorragenden Angriffswert, während es mit Knirscher, Kasade und Erdbeben drei starke Attacken besitzt. Weiterhin hat es noch Zugriff auf nützliche Support-Attacken in Donnerwelle für Speed-Control und Verhöhner. Hierbei hilft letzteres es ihm gegnerische Pokémon am Einsatz von Statusattacken zu hindern, was ihm durch seine angenehme Initiative von 81 Base auch oftmals gelingt.

Allerdingt besitzt Mega-Garados auch einige gravierende Schwächen. Vor seiner Mega-Entwicklung besitzt es aufgrund seines Flug Typen eine unangenehme Tarnsteinschwäche. Als Mega-Garados hat es danach gegenüber Feen-, Elektro-, Pflanzen- und Kampf-Attacken eine Schwäche, wodurch es vor möglichen Coverage-Attacken von Mega-Simsala, Mega-Gengar oder Starmie aufpassen muss. Abschließend besitzt es zwar eine gute Offensive, wird jedoch immer noch von bulky Tanks und Walls, wie Mega-Bisaflor oder Quappo, gestoppt, welches es auch besiegen oder zumindest stark schwächen können.

Tank

Wesen: Sacht (+SpVert, -SpAngr)
- Knirscher
- Erdbeben
- Verhöhner / Donnerwelle
- Erholung

Der Knirscher ist Mega-Garados' stärkste STAB-Attacke, die ihm schon eine gute neutrale Coverage gibt und große Threats, wie Mew, Mega-Simsala, Mega-Gengar oder Starmie, sehr effektiv trifft. Das Erdbeben dient zur Coverage, um Alola-Sleimok, Melmetal oder Quappo, effektiver zu treffer. Die Erholung ist eine nützliche Heilungsmöglichkeit, um damit einerseits länger für den Kampf fit zu bleiben und andererseits unangenehme Statusprobleme zu negieren. Die Donnerwelle kann gespielt werden, wenn das Team Probleme mit schnellen Pokémon hat. Ein sachtes Wesen wird bei diesem Set bevorzugt, damit Mega-Garados besser Mega-Simsala, Mega-Gengar, Starmie sowie Hausbruch-Austos und -Amoroso checken kann.

Dieses Set ist mehr als Tank gedacht, der große Gefahren des Metagames aufhalten soll. Aus diesem Grund kann es meist direkt in Pokémon, wie Mega-Simsala, Mega-Gengar oder Lavados einwechselt werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass es durch die Erholung immer so fit wie möglich bleibt, damit es eben leicht in genannte Threats einwechseln kann. Durch die Erholung muss Mega-Garados auch keine große Angst vor möglichen Statusattacken haben. Jedoch ist zu beachten, dass es durch die Erholung für zwei Runden handlungsunfähig ist, weshalb ein Evoli mit Glitzersturm sehr empfehlenswert ist. Eine weitere Wichtigkeit ist noch, dass sich Garados so schnell wie möglich in Mega-Garados entwickeln sollte, um einerseits Pokémon besser checken zu können sowie weniger Schaden durch die Tarnsteine zu erhalten.

Wallbreaker

Wesen: Froh (+Init, -SpAngr)
- Knirscher
- Kaskade
- Erdbeben
- Donnerwelle / Verhöhner

Der Knirscher ist Mega-Garados beste STAB-Attacken, weil das Metagame nur wenige Resistenzen für Unlicht-Attacken bietet. Die Kaskade ist seine Wasser-Attacke mit der es Gesteins-, Boden- und Feuer-Pokémon, wie Rizeros, Nidoqueen oder Lavados, sehr effektiv trifft. Das Erdbeben dient zur Coverage, um beispielsweise Quappo, gegnerische Mega-Garados und Melmetal härter zu treffen. Die Donnerwelle gibt Mega-Garados eine nützliche Support-Attacke mit deres für Speed-Control sorgt. Alternativ kann es auch den Verhöhner spielen, um damit ein leichteres Match-Up gegen Chaneira zu haben. Ein frohes Wesen wird bevorzugt, um dadurch unter anderem sicher naives Mega-Bisaflor, frohes Kabutops und Dragoran zu outspeeden.

Da dieses Set mehr als Wallbreaker fungiert, sollte es auch am Anfang des Kampfes verwendet werden, um große Löcher in die gegnerische Defensive zu schlagen. Hierbei kann es entweder durch freie Wechsel, gute Doppelwechsel, Kehrtwenden-Support von Zapdos oder Lavados oder dem direkten Einwechseln in resistierenden Attacken auf das Kampffeld geholt werden. Sollte es den Verhöhner spielen, dann kann es als Wallbreaker auch leichter gegnerische Mega-Garados oder Chaneira besiegen. Wird hingegen die Donnerwelle verwendet, dann sollte sie auf mögliche Wechsel des Gegners eingesetzt werden, um diese zu punishen.

Counter & Checks

  • Physische Tanks: Quappo ist das größte Problem für Mega-Garados, weil es beide STAB-Attacken resistiert und nur wenig Schaden vom Erdbeben erhält. Im Gegenzug kann es Mega-Garados mit dem Siedewasser verbrennen oder mit dem Kraftkoloss großen Schaden verursachen. Mega-Bisaflor hingegen besitzt genügend Bulk, um auch den Knirscher einstecken zu können und dann mit dem Megasauger zurück zuschlagen.
  • Schnellere Pokémon: Kicklee, Dodri, Omot, Zapdos und Alola-Raichu sind alles Beispiele für schnelle Pokémon, die eine sehr effektive Attacke besitzen mit der sie abgeschwächte Mega-Garados leicht revengen können.
  • Statusprobleme: Vor allem die offensive Variante hat mit Statusproblemen große Schwierigkeiten. Eine Verbrennung halbiert seinen Angriff, eine Paralysie halbiert seine Initiative und eine toxische Vergiftung verringert seine Langlebigkeit und die Möglichkeit leichter gewisse Threats zu checken.

Mega-Aerodactyl

Typ: /

KP:80
Angriff:135
Verteidigung:85
Sp‑Angriff:70
Sp‑Verteidigung:95
Initiative:150

Mega-Aerodactyl zählt zu besten Mega-Entwicklungen, die das Let's Go OverUsed zu bieten hat, da es als effektiver Sweeper, Revenger, Tarnsteinleger und Stallbreaker agieren kann. Mit seiner Initiative von 150 Base ist Mega-Aerodactyl neben Mega-Simsala das schnellste Pokémon im Metagame, wodurch es jedes Pokémon outspeeden und somit im Notfall revengen kann. Dazu besitzt es mit einem Angriff von hervorragenden 135 Base und der neutralen Coverage in Steinhagel und Erdbeben eine von Grund auf gute Durchschlagskraft. Ein weiterer Vorteil ist noch, dass es durch den Verhöhner zusammen mit seiner grandiosen Initiative gegnerische Pokémon am Legen der Tarnsteine sowie dem Einsatzen von Statusattacken hindern kann. Weiterhin besitzt es noch mit 80 / 85 / 95 einen guten natürlichen Bulk, den es durch den Ruheort auch auf längerer Sicht aufrecht halten kann. Zu guter Letzt hat Mega-Aerodactyl noch Zugriff auf die Tarnsteine, wodurch es auch als Tarnsteinleger für das Team agieren kann.

Allerdings besitzt Mega-Aerodactyl zwar eine gute Offensive, hat jedoch trotzdem Probleme mit physischen Walls, wie Melmetal, Lahmus oder Quappo. Weiterhin hat es zwar einen guten Bulk, dafür aber eine schlechte Typenkombination, weil diese ihm eine Schwäche gegenüber Wasser, Eis, Stahl, Elektro und Gestein gibt. Besonders letzteres ist aufgrund der beliebten Tarnsteine sehr unangenehm, weil es dadurch bei jedem Wechsel 25% seiner maximal KP verliert.

Offensiv

Wesen: Froh (+Init, -SpAngr)
- Steinhagel
- Erdbeben
- Tarnsteine
- Verhöhner / Ruheort

Der Steinhagel ist Mega-Aerodactyls beste STAB-Attacke, welche Flug-, Feuer- und Eis-Pokémon, wie Zapdos, Mega-Glurak X oder Austos, sehr effektiv trifft. Das Erdbeben dient zur Coverage, um Stahl-Pokémon, wie Melmetal, Alola-Digdri oder Alola-Sandamer, sehr effektiv zu treffen. Aufgrund der hohen Initiative wird Mega-Aerodactyl immer in der Lage sein sicher die Tarnsteine zu legen. Dazu erzwingt es durch seine gute Offensive meist einen gegnerischen Wechsel. Diese beiden Vorteile machen aus Mega-Aerodactyl einen guten Tarnsteinleger. Der Verhöhner verhilft Mega-Aerodactyl dabei, dass es beispielsweise Mew und Chaneira leichter besiegen kann, weil diese sich dadurch nicht mehr heilen oder es mit Statusattacken bedrohen können. Weiterhin kann es damit gegnerische Pokémon am Legen der Tarnsteine hindern. Alternativ kann es auch den Ruheort spielen, um beispielsweise Chip Damage oder Tarnsteinschaden zu negieren und so länger für den Kampf fit zu bleiben. Ein frohes Wesen wird hierbei bevorzugt, damit es sicher frohes Mega-Bibor outspeedet.

Die wichtigste Aufgabe von Mega-Aerodactyl ist es so früh wie möglich die Tarnsteine zu legen, damit die gegnerischen Pokémon schon am Anfang durch diese geschwächt werden. Mit dem Verhöhner hingegen kann es meist gegnerische Tarnsteine verhindern oder besser bulky Pokémon, wie Chaneira oder Pixi, schwächen. Sollte hingegen der Ruheort gespielt werden, dann hat Mega-Aerodactyl, die Möglichkeit öfter in Tarnsteine einwechseln zu können oder in schwächere Angriffe, wie die von Lavados oder Mega-Glurak Y einzuwechseln, wobei da vor einem möglichen Irrlicht aufgepasst werden sollte. Aufgrund der hohen Initiative und der guten Coverage kann Mega-Aerodactyl als Revenger und potenzieller Sweeper im Lategame verwendet werden.

Counter & Checks

  • Tarnsteine: Durch die Tarnsteine verliert Mega-Aerodactyl immer 25% seiner maximal KP, was seine Switch-In Möglichkeit stark einschränken.
  • Bulky Wasser-Pokémon: Lahmus, Mega-Lahmus, Quappo sowie defensives Starmie sind alles Wasser-Pokémon, die Mega-Aerodactyl entweder gut wallen oder checken und mit ihrer jeweiligen Wasser-Attacke leicht besiegen.
  • Statusprobleme: Eine Verbrennung halbiert den Angriff, während eine Paralysie die Initiative halbiert, was beides für Mega-Aerodactyl sehr fatal ist, weil dies sein offensives Potenzial massiv einschränkt.
  • Melmetal: Trotz des Erdbebens hat Mega-Aerodactyl große Probleme dabei Melmetal zu besiegen, welches es aber im Gegenzug mit einer Panzafäuste OHKOt.

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