Buch: Die Gilde der schwarzen Magier - Die Meisterin

Bewertung: 5 Das Finale der Fantasy-Trilogie um Sonea
Rezension verfasst von Sherly am 28.01.2011:
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Die Meisterin ist der dritte und damit letzte Band der Gilde der schwarzen Magier.

Sonea ist bereits seit zwei Jahren in der Gilde und lernt ihrer Magie umzugehen. Noch immer ist der hohe Lord Akkarin ihr Mentor und Sonea ist hin- un hergerissen. Sie kann Akkarin einfach nicht richtig einschätzen. Inzwischen hat sie herausgefunden, dass er Schwarze Magie beherrscht und sogar praktiziert. Diese Art der Magie ist in Kyralia strengstens verboten.
Als sich aber eine neue Gefahr für die Magiergilde und ganz Kyralia anzubahnen scheint, zieht Akkarin Sonea ins Vertrauen. Trotz bleibender Zweifel entscheidet sich Sonea, ihrem Mentor zu helfen und Schwarze Magie zu erlernen - obwohl auf dieses Verbrechen die Hinrichtung steht.
Es kommt, wie es kommen muss: Die Gildemagier kommen hinter das dunkle Geheimnis des hohen Lord und Akkarin sowie Sonea finden sich auch der Anklagebank wieder. Während sie vergeblich versuchen, die Magier von der drohenden Gefahr zu warnen, rückt diese immer näher. Die Ichani, eine kleine Gruppe ausgestoßene aber überaus mächtige Magier aus dem benachbarten Reich Sachaka wollen Kyralia erobern und die Bewohner versklaven.
Die Gildemagier schenken den Behauptungen keinen Glauben und verbannen Akkarin und Sonea, die ihre einzige Hoffnung beim Kampf gegen die Schwarzmagier aus Sachaka sind.
Wie wird wohl der unausweichliche Kampf ausgehen und werden Akkarin und Sonea trotz drohender Strafen zurückkehren und der Gilde beistehen?

Der letzte Teil der Trilogie ist der Höhepunkt der gesamten Geschichte. In diesem Band passiert sehr sehr viel. Ich dachte wirklich, dass vom zweiten zum dritten Teil keine Spannungssteigerung mehr möglich wäre, aber ich hatte mich getäuscht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die ganze Nacht durchgelesen. Der spektakuläre Kampf gegen die sachakanischen Schwarzmagier und das Schicksal von Sonea und Akkarin lassen den Leser von Anfang an mitfiebern.
Leider geht das Buch nicht ganz so gut aus, wie ich mir das erhofft hatte. Der Schluss hält eine sehr gute, aber leider auch eine unschöne Überraschung bereit. Auf der einen Seite finde ich das Buch dadurch etwas realitätsnäher und nicht ganz so Happy-End-Mäßig. Aber auf der anderen Seite hat mich das eher schlecht ausgehende Ende auch sehr mitgenommen... wer sich beim Lesen stark in die Personen einfühlt (so wie ich xD), dem wird das Ende vermutlich auch ziemlich an die Nieren gehen. Aber einen kleinen Lichtblick gibt es ja auch noch, das will ich nicht vergessen.

Trotz allem ist auch dieser Teil wieder absolut lesenswert und für Fantasy-Fans ein Muss.

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