Buch: Ein König für Deutschland

Bewertung: 3 Leichte Enttäuschung
Rezension verfasst von Burn am 06.08.2011:
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Der Titel Andreas Eschbachs neuestem Buch "Ein König für Deutschland" sprach mich an, genauso wie das Cover und der Klappentext.

In letzterem ist von einer Königskrönung im Jahre 2009 im Aachener Dom die Rede und davon, dass keiner eine Ahnung, wie es dazu kommen konnte. Der Satz "Kann Simon König es?", deutete für mich auf eine Verwechslung oder etwas in der Richtung an. Etwas störte mich zwar das "Roman" unter dem Titel, da ich sonst eher zu Thrillern neige, aber meinentwegen.

Dieses Buch hätte wohl eher mal ein Roman sein sollen, denn davon fand' ich wenig. Es erinnerte mich eher an ein Sachbuch. Und in Deutschland begann die Geschichte auch nicht, sondern in den USA.

Nachdem ca. ein Drittel des Buches in den Staaten spielt, hatte ich schon fast keine Lust mehr zu lesen, denn ich habe auf diesen Seite mehr über Wahlbetrug, Wahlmaschinen und deren Manipulation gerlernt, oder eher, lernen sollen, als über den Protagonisten.

Nach diesem knappen Drittel begann die Story dann ins Laufen zu kommen und begann, etwas interessanter zu werden. Richtig ins Rollen gelang letztere allerdings nie, auch wenn einige gute Ansätze dabei waren. Das Ende der Geschichte ist, bezeichnend für das gesamte Buch, recht träge.

Eschbach hat zwar insgesamt sehr gut erzählt, einige gute Passagen und humorvolle Stellen gehabt, aber wer sich nicht so mit Computer-Technik auskennt, sollte dieses Buch besser lassen.

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