Buch: Das falsche Herz des Meeres

Bewertung: 3 Das falsche Herz des Meeres von Hilke Rosenboom
Rezension verfasst von Ashlyn am 24.07.2012:
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"Das falsche Herz" des Meeres erschien 2006 und gehört in die Genres Liebesroman und historischer Jugendroman.

Infos zur Autorin:

Hilke Rosenboom wurde am 11. Mai 1957 auf Juist geboren und stammt aus einer Seemannsfamilie. Sie studierte Linguistik in Kiel und arbeitete 15 Jahre lang beim "Stern", bevor sie ab dem Jahre 1995 viele Romane für Kinder und Erwachsene veröffentlichte.
Hilke Rosenboom war verheiratet und hatte zwei Kinder, als die Journalistin und Autorin am 15. August 2008 in Hamburg starb.

Inhaltsangabe zu "Das falsche Herz des Meeres":

Auf den ersten Seiten Buchs verändert sich das bisher so ruhige Leben der Leevke Magnussen völlig. Plötzlich sind sie und ihr kleine Schwester Kapitänsweisen und wohnen bei einer anderen Seemannsfamilie. Da beschließt Leevke, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihr Schmuckstück aus Bernstein an Händler zu verkaufen, die an der Insel Wangerooge vor Anker liegen. Von dem Geld erhofft sie sich eine Schiffspassage aufs Festland ersteigern zu können.
Doch es kommt ganz anders: Die Händler entpuppen sich als Piraten und nehmen Leevke und ihre beste Freundin Johanna mit an Bord und setzen die Segel.
Mitten auf dem Meer wechselt das Schiff den Besitzer und wird von Hanrib el Aniil zurückerobert, dem es vor langer zeit von den Piraten gestohlen wurde. Doch der Sohn eines Kaufmanns entpuppt sich nicht etwa als Retter der Mädchen...
Eine abenteuerliche Reise über Land und Wasser beginnt!

Meine Meinung:

Das Buch fängt relativ schlicht an, wird aber mit der Zeit immer spannender und zieht einen mehr und mehr in seinen Bann. Besonders gefallen hat mir der fast beiläufige Fluss an kleinen Informationen, die man über die Seefahrt und arabische Welt zugeführt bekommt. Die Protagonistin Leevke ist sehr ausdrucksstark beschrieben, sodass man als Leser wirklich glaubt, sie zu kennen. Allerdings wird an manchen Stellen an Details gespart, was ich schade finde.

Fazit:

Das Buch ist mir persönlich an manchen Stellen etwas zu kitschig, aber das ist natürlich Geschmackssache. Die Geschichte an sich gefällt mir zwar gut - jedoch ist das Ende ziemlich kurz gefasst und wirkt "abgehackt". Das enttäuscht einen nach einer so umfangreichen Geschichte dann schon ein wenig... Deshalb gibt es von mir 3 Sternchen.


Quelle: Wikipedia

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