Buch: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Bewertung: 4 Gelunger Abschluss der Serie
Rezension verfasst von Shiny Leafia am 03.01.2011:
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Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir das Durchlesen dieses Buches Spaß gemacht hat - Joanne K. Rowling erzählt im Abschluss der 7 teiligen Serie das Ende der Geschichte rund um Harry Potter. Allgemein würde ich sagen, dass es sich recht flüßig liest und die Sprache ist recht einfach gehalten. Somit wird meiner Meinung nach auf zu komplexen Satzbau verzichtet, so dass es auch durchaus für jüngere Leser geeignet ist.
Die Thematik des Buches ist recht düster und die Autorin bringt das meiner Meinung nach auch sehr gut rüber - Verwirrung und Angst sind ja zu diesem Zeitpunkt in der Welt der Zauberer vorherrschend und ein wenig fließt das auch in den sonst guten Schreibstil ein.
Zwischendrin kam es mir ein wenig langatmig vor, das mag daran liegen, dass einige Passagen relativ ausführlich und detailreich beschrieben sind, die so vielleicht zum allgemeinen Verständnis nicht unbedingt notwendig gewesen wären. Gut gemacht finde ich auch, dass die Handlung grundsätzlich immer voran geht und keine "Ewigkeit" an einer Stelle Einschübe und ähnliches gemacht werden.
Zum Schluss verdichtet sich die Spannung und es bleibt grundsätzlich offen, wer die große Schlacht von Hogwarts gewinnt, vor allem, da Harry plötzlich feststellt, dass er "sterben muss", denn bis zu diesem Zeitpunkt war alles darauf ausgerichtet, dass Harry Lord Voldemord überlebt - ich als Leser habe mir zu diesem Zeitpunkt die Frage gestellt, wer nun der eigentliche Gewinner ist. Das finde ich deshalb gut gemacht, weil auch in dieser Situation sich alles (auch die Schlacht in Hogwarts) immer und immer mehr zuspitzt, man jedoch keinen klaren "Gewinner" ausloten kann.
Wer jedoch die Schlacht von Hogwarts gewinnt und ob Harry Potter Lord Voldemord trotz der Tatsache, dass er, Harry, sterben muss, gewinnt, lasse ich hier bewusst offen.

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