Film: Fair Game

Bewertung: 4 Solider Thriller
Rezension verfasst von The Libertine am 28.12.2010:
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Fair Game ist ein Thriller, der auf den realen Geschehnissen rund um Valerie Plame basiert — der sogenannten Plame-Affäre, einem politischen Skandal in den USA. Plame ist zur Zeit vor dem Irak-Krieg eine CIA-Agentin; ihr Mann Joseph Wilson geht im Auftrag der CIA einigen Hinweisen auf einen Uran-Kauf durch den Irak nach. Obwohl Wilson keine Hinweise darauf findet, dass der Deal jemals stattgefunden hat, wird der angebliche Deal in den Gründen für den Irak-Krieg angeführt. Wilson ist mit dieser Lüge nicht einverstanden und publiziert in der New York Times einen Artikel, in dem er die US-Administration der Lügen bezichtigt. Ranghohe Mitarbeiter revanchieren sich jedoch dafür und enttarnen die geheime Identität von Plame, welche danach nicht mehr als CIA-Agentin arbeiten kann. Die Regierung setzt alles daran, die Familie zum Schweigen zu bringen und setzt diese massiv unter Druck ...

Der Film ist nicht außergewöhnlich und wird sicherlich auch keinen besonderen Platz in der Filmgeschichte einnehmen. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um einen soliden, gut gemachten Thriller - mit ausreichend Spannung und hervorragenden schauspielerischen Leistungen von Naomi Watts und Sean Penn. Eine Recherche nach der Plame-Affäre zeigt jedoch auch, dass der Film in einigen Punkten doch recht weit von den wahren Geschehnissen abweicht. Im Spannungsverhältnis zwischen guter Story und Faktentreue muss letzte auch oftmals leiden. Wer sich an so etwas nicht stört und auf diese Art von Film steht, für den ist der Film aber durchaus empfehlenswert.

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