TV-Serie: Cowboy Bebop

Bewertung: 5 Wie die alten Star-Wars im Retro-Anime Stil
Rezension verfasst von Platurt am 31.01.2014:
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Ja lasst euch vom Titel nicht täuschen, das hat nichts mit Cowboys zu tun. Es spielt in der Zukunft (ungefähr wie die alten Star Wars), allerdings ist die Serie schon etwas älter, also ist es eher so die Zukunft, wie man sie sich vom Design her vor einigen Jahren vorgestellt hat (also auch so wie die alten Star Wars). Oftmals bemerkt man das ganze Futuristische aber gar nicht, weil es manchmal nur beim Reisen zwischen Planeten oder irgendwelchen Stationen vorkommt. Klar spielt manchmal auch auf deren Schiff, der Bebop, oder auf anderen futuristischen Gegenden das Geschehen, aber wenn sie mal auf ärmeren Planeten halten, sieht eig. alles sehr nach Gegenwart aus.

Die Protagonisten bestehen (zu Beginn) aus 2 Kopfgeldjägern, welche an sich sehr gut sind, allerdings ein ziemliches Problem damit haben, für ihre Opfer auch das Kopfgeld zu kassieren. Einer von ihnen ist etwas älter, sehr breit mit einem binomischen Arm. Er wirkt manchmal mehr wie ein Gehilfe als wie ein Partner, da der andere stets im Mittelpunkt der Handlung ist. Der andere ist etwas schwer zu beschreiben.. Er ist Han Solo. Das triffts mMn eig. am besten. Außerdem hat er eine mysteriöse Vergangenheit. Und er ist dieser "Cowboy", von dem die Serie auch ihren Namen hat. Das wird eig. immer Metaphorisch verwendet, wie z.B. als er in der ersten Folge von seinem Auftragsziel während einer Unterhaltung, in der er sich bewusst verdächtig gemacht hat, gefragt wird, wer er ist, antwortete er "Ein Cowboy, auf der Jagd nach entlaufenen Kühen".
Ausserdem schliesst sich mit der Zeit auch ein Frau, welche nur an Geld interessiert ist, an, welche in fast jeder Folge halb nackt irgendwo dran gekettet is... das lass ich einfach mal so stehen.

Die Sendung macht mMn einfach alles richtig. Es hat ein künstlerisches Intro im James Bond Style, nur ohne das Gesinge, einzelne Actionszenen mit alter Musik im Hintergrund, wiederkehrende Metaphern, eine etwas verworrene Story mit verborgener Vergangenheit, allerdings auch vielen unzusammenhängenden Neben-Storys wie bei z.B. Detektiv Conan. Ausserdem haben manche epischen Szenen eine etwas seltsame musikalische Untermalung, schwer zu erklären, ungefähr so wie das Lied in Portal 2 am Ende, wenn man im Fahrstuhl an den ganzen Turrets vorbeizieht. Halt recht hoher, sehr ruhiger Gesang in einer Fremdsprache. Mögen jetzt nicht alle, aber mMn gibt es den Szenen etwas mystisches.

Mein Tipp: Schaut euch einfach mal die erste Folge an. MMn beinhaltet die fast alles, was Cowboy Bebop ausmacht. Wenn euch die gefällt sollte euch auch die ganze Serie gefallen, wenn nicht dann lasst sie besser bleiben. Ausserdem, seid nicht enttäuscht wenn die folgenden 3 Episoden nicht an die erste rankommen, die 5. z.B. tut es mMn nach... ob sie die erste aber toppt, da bin ich mir noch nicht so ganz sicher.

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