Videospiel: Mount and Blade

Bewertung: 5 Ein guter Rollenspiel/Strategie Mix
Rezension verfasst von Pichu1995 am 16.03.2012:
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Mount and Blade ist (wie manche aus dem Titel bereits entnehmen konnten) eine Mischung aus Rollenspiel und Strategie. Es spielt im Mittelalter, ausnamsweise mal ohne Fantasiewesen, und ihr startet als 1-Mann-Trupp und bewegt euch über eine Welt, die wie eine Karte aufgebaut ist und sobald man eine Stadt oder einen Kampf betritt wechselt man in die 3-Person-Ansicht und kämpft ähnlich wie in der Elder Scrolls Reihe. Da ihr aber allein wenig erreichen könnt solltet ihr euch leute in deuren Trupp holen indem ihr Soldaten rekrutiert, welche euch zwar im Kampf helfen, allerdings wöchentlich auch kosten (Anfangs sind sie nicht wirklich Stark, das werden sie aber mit der Zeit, dann Kosten sie aber auch mehr). Mit diesen Könnt ihr dann Städte erobern oder feindliche Fürsten bekämpfen bzw. Karawanen/Dörfer berauben.

So, jetzt haben wie das Prinzip, nun sollte man noch etwas in die Details gehen:


Ihr könnt euch anfangs nach ein paar nervigen Quests einem Königreich anschliessen und gegen die anderen Königreiche kämpfen, ihre Städte erobern und die Macht eures Reiches erweitern, wobei allerdings die eroberten Städte nicht automatisch euch zugewiesen werden, sondern i-welchen anderen trotteligen Fürsten die dafür nichmal i-was gemacht haben (-.-), was auch garnicht so schlecht ist, da man mit seinen so 30 soldaten die man anfangs hat nicht wirklich diese Burg/Stadt halten kann (ärgerlich wirds erst wenn die glücklichen Fürsten, an die dieses Lehen gewandert ist zu dumm sind, dort Soldaten zu stationieren und dann die Stadt gleuch zurück zum feind geht).

Nach kurzer Zeit werdet ihr dann doch euer Lehen haben, welches ihr verteidigen müsst. Dazu müsst ihr Soldaten dort stationieren, welche zwar immernoch was kosten, das ist aber nicht so schlimm, da ihr Steuern erhalten werdet.

Ausserdem werdet ihr auch selbst Stärker und könnt bei Level ups zwischen verschiedenen Fertigkeiten wählen. So könnt ihr z.B. Schlagkraft hochpumpen um mehr schaden zu machen, Reiten um auf Besseren Pferden sitzen zu können oder Inventar um dieses um 6 felder zu erhöhen. Stärker werdet ihr auch Automatisch, da ihr durchs verwenden einer Waffe die dazugehörige Waffenfertigkeit hochpumpt. Man kann auch Sachen wie Spurensuche oder Baufertigkeit hochmachen, was allerdings wenig bringt, da es Helden gibt, welche Solche bereits sehr hoch machen. Um das zu erklären müssen erstmal Helden erklärt werden:

Helden könnt ihr auch rekrutiern. Sie können Stufen aufsteigen und du kannst ihr Intentar und ihr Fertigkeien selbst bestimmen. Sie sind günstig und können sehr stark werden und vorallem können sie nich sterben sondern nur bewusstlos geschlagen werden, dafür gibts aber nur ne handvoll in der ganzen M&B Welt.

So, und wenn ihr euch nun den Helden Artimennerholt, werden Belagerungstürme schneller gebaut werden können, da er eine hohe Baufertigkeit hat, so müsst ihr nicht eure eigenen Fertigkeitspunkte dafür verbrauchen.

So jetzt, kommen wir mal dazu, was man alles politisch gesehen erreichen kann:

Ihr könnt Marshall werden und grosse Kreuzzüge gegen den Feind anführen

Ihr könnt den König eures Reichs stürzen, dann kommt aber sein Bruder/Couson/Onkel o.ä. an die Macht, nicht ihr

Und ich könnt auch euer eigenes Königreich aufbaun, die Option dazu habt ihr wenn ihr Was erobert, es wollt und der König es wieder nem faulen Sack überrägt. Dann könnt ihr euch als Verräter hinstellen und selbst dieses Lehen nehm. Allerdings wird dann der König einen grossen Kreuzzug gegen dich vornehmen und das wird Problematisch.


So. Jetzt wo ihr einen eindruck vom Spiel habt kommt ne Pro-Kontra Liste:

Pro:
-Man führt eine stetig stärker werdende Armee an
-Man bekommt durch die Städte mehr Macht und es wird gleichzeitig zu einer immer grösseren Herausforderung, sie zu halten
-Das spiel geht fast ewig
-die Beziehungen zwischen den Königreichen ändern sich stetig und man verschwört sich plötzlich mit den ehemaligen Feinden gegen jemand ganz anderen oder aber auf einmal kämpft man gegen sein eig freundlich gesinntes Nachbarland.
-Du kannst dich und deine Stärken selbst sehr individuell gestalten, musst dich aber nicht festlegen, wie du Spielen willst (welche waffe, mit/ohne Pferd, usw..)
-Gibt des öfteren grosse epische Schlachten/Stadteinnahmen
-es gibt viele Möglichkeiten an Geld zu kommen wie z.B. Turniere oder sich als Händler versuchen

Kontra:
-keine Hauptstory (würde auc nich passen)
-Man is i-wann selbst alleine sehr mächtig
-Dämliche Herrschwer geben die eben erst eroberte Stadt gern an i-welche Trottel die sie unbewacht lassen
-Die KI der Verbündeten kommt einem immer vor, als wäre sie von Affen programmiert worden
-Keine wirklich gute Grafik


Fazit: sehr eigenes Spiel, dem man zumindest ne Chance geben sollte.

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