Videospiel: Portal

Bewertung: 5 Thinking with Portals
Rezension verfasst von Shiny Leafia am 28.12.2010:
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In dem Spiel Portal von Valve steuert man die Figur Chell, welche am Anfang in einem Glasgehäuse ("Entspannungskammer") sitzt und von der Computerstimme des (Zitat)"Genetic Lifeform and Disk Operating System „GLaDOS“" begrüßt wird. Sie erklärt dem Spieler alle wesentlichen Details im Aparture Sciene Komplex und wie die Portale zu benutzen sind. Das ganze spielt sich in bis zu 19 Testkammern ab, welche man als Parcour ansehen kann, durch welche man mit der Hilfe der Portale kommen muss. Es gibt diverse tödliche Objekte, wie z.B. Laserstrahlen und Droidenroboter (hauptsächlich in späteren Testkammern), die versuchen, einen zu töten. Schalter werden mit Kubi betätigt, wenn die Kubi auf diesem liegen bleiben. In einer späteren Testkammer besteht die Aufgabe darin, einen einzigen Kubus, der so genannte "gewichtete Begleiterkubus" oder wie ich ihn liebevoll nenne - "Würfli" durch die ganze Testkammer zu geleiten. Leider kann man diesen nicht mitnehmen und er muss in einer "Aparture Science Intelligenz Notverbrennungsanlage" sterben. Schließlich kommt man in die letzte Testkammer #19 mit der Bemerkung von GLaDOS "Sie werden gebacken, und dann gibt es Kuchen". Doch war das schon alles?

Die Steuerung ist so Half-Life mäßig, also typische WASD Steurung, mit der E Taste kann man Objekte aufnehmen, ablegen und benutzen. Die Space-Taste (also die Leertaste) wird zum Springen verwendet.Mit der linken Maustaste schießt man ein blaues Portal ab, sobald man über die entsprechende Ausrüstung verfügt und mit der rechten Maustaste ein oranges Portal. Der Clou ist, zwischen diesen Portalen besteht eine Verbindung von Blau nach Orange, aber auch von Orange nach Blau. Wenn etwas schnell in ein Portal hineinkommt, bewegt es sich auch schnell wieder hinaus, dazu ist folgendes Zitat aus dem Spiel gedacht: "Speedy thing goes in, speedy thing comes out". Auch ändert man seine Richtung nicht, wenn man durch ein Portal läuft, egal wie diese zueinander stehen. Fällt man durch ein blaues Portal, kommt man auch fallend aus dem orangen wieder hinaus.

Das ganze Spiel spielt sich im Half-Life Universum ab, genauer im Aparture Science Komplex, direkter Konkurrent der Black Mesa.

Grundsätzlich kann man zu dem Spiel sagen, dass es meiner Meinung nach sein Geld wert ist. Es gibt zwar nur 19 Testkammer + X, aber dennoch ist es relativ umfangreich und kann das "Thinking with portals" schon "schulen". Die Testkammern steigen im Schwierigkeitsgrad an, doch das ist allgemein kein Problem. Auch gibt es die Möglichkeit, Usermade Levels dafür zu bekommen, doch meiner Meinung nach ist nichts so gut wie das Orginal. Ein Leveleditor für das Spiel ist meiner Meinung nach extern zu ziehen, jedoch habe ich mich noch nicht mit diesem ausreichend beschäftigt um eine Meinung darüber abgeben zu können.

Abgerundet wird das ganze Spiel durch das legendäre Outtro "Still Alive" - das sollte meiner Meinung nach jeder einmal gehört haben, einfach mal bei Google eingeben.

Bewertung: 5 Ein wirklich einzigartiges Spiel
Rezension verfasst von Pichu1995 am 16.03.2012:
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Portal ist wirklich eine Klasse für sich, für manche ist es stinklangweilig, für andere das beste Spiel der Welt (ich zähle mich zu letzerem). Abschrecken kann es aufgrund der Tatsache, dass das Spiel grösstenteils aus Rätseln besteht und die Kriterien, die für die meisten Spieler ein gutes Spiel ausmachen einfach nicht erfüllt (Action, Grafik und die Möglichkeit, viele Gegner zu besiegen), doch genau dieser Aspekt macht dieses Spiel so einzigartig.
Es hat einfach sehr motivierende Logik-Rätsel (und die coolste waffe der Welt). Leider beinhaltet das Spiel derart leichte Rätsel und von denen auch nicht gerade viele, was die Spieldauer auf max. 1 kurzen Abend begrenzt, gut ausgeglichen wird dieses Kontra jedoch von so manchen Mods, welche dank Steam gut zu installieren sind, ausgeglichen.
So zum beispiel gibt es den Blue Portal Mod, mit welchem man nur Blaue Portale setzen kann, während das Orangene bereits vorgegeben ist. Diese Tatsache und einige neue Objekte führend wiederum zu einem neuen Spielgefühl.
Der weitaus bekanntere Mod dagegen ist der Prelude Mod, welcher eine Vorgeschichte zu Portal erzählt. Diese Vorgeschichte wurde sehr gut umgesetzt, wobei man sogar einige Stellen aus dem Original in veränderter Version wiedererkennt. Was diesen Mod allerdings so erfolgreich gemacht hat war, dass es von der Grösse, Story und Qualität her ein eigenes Spiel sein könnte und ausserdem hat wohl sein Schwierigkeitsgrad die meisten Spieler angesprochen. Dieser ist nämlich echt hoch und führt dazu, dass das Spiel trotz gleich vielen Testkammern deutlich länger dauert.
Wer allerdings beide Mods nicht wirklich mag, kann immernoch nach anderen suchen, bei Portal gibts dabei genug und falls man immernochnicht genug hat dann wirds Portal 2 mit 4mal so langer Spielzeit auch noch tun.

Also eig würde ich jetzt sagen, man kann bei Portal nix falsch machen aber das stimmt nich, wenn es nicht euer Spiel ist nützen auch alle Mods und Rätsel nichts also sag ich lieber: Gebt dem Spiel ne Chance und ladet euch die Demo runter, da könnt ihr echt nix falschmachen ;)

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