Videospiel: Lego Insel 2

Bewertung: 5 GTA-mäßig, nur für jüngeres Publikum
Rezension verfasst von Delirium am 03.01.2011:
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Willkommen auf der Lego Insel. Wo man mit Skateboards bergauf gleichschnell fährt wie bergab, ein Super-Bahnhofsvorsteher einen mitnimmt, wenn man auf die Gleise latscht und so weiter. Man spielt Pepper Roni, einen Pizzalieferanten, dem im Teil eins der Lego Insel-Serie sein Haus weggenommen wurde (dafür sitzt der Steinbrecher ja jetzt im Kittchen). Gesagt getan, 12 Pizzen ausgeliefert, Legosteine kassiert, und schwuppdiwupp, steht das Haus schon wieder. Ist doch toll, oder?

Die letzte Pizza geht an den Steinbrecher. Leider ist da eine Pepperoni drauf, die seinen Patentieren Steinbrecher-Drachenatem auf Trab bringt, und er so aus dem Gefängnis ausbricht. Kurzerhand zerreißt er die Constructopedia (das Buch, in dem die Bauanleitungen für die Häuser sind, ohne die können die nicht Existieren - wie im echten Leben eben), worauf sich alle Häuser in Luft auflösen. Und an wem bleibts wieder hängen, das ganze Aufzusammeln? Richtig geraten. Am Spieler.

Die Steuerung ist teilweise etwas gewagt, aber ok. Wenn man heutige Spiele mit Phyisk-Enigine gewöhnt ist, kommt einem die Legowelt eventuell komisch vor: egal ob man bergauf oder bergab fährt, es gibt keinen Geschwindigkeitszuwachs oder -verlust. Komische Sache.

Als Transportmittel stehen Hubschrauber, Autos, dein Skateboard, zeitweise ein Flugzeug und andere Sachen zur Verfügung. Alle Fahrzeuge, Bäume, Straßenschilder können umgewandelt werden, so kann ich z.B. aus einem blauen Hubschrauber einen gelben machen, während ich in der Luft bin.

Fazit: Dieses Spiel hat nicht allzuknifflige Rätsel, bietet kurzweiligen Spaß und bringt richtiges Lego-Flair rüber. Ich fühle mich an meine frühen Jahre erinnert, wo die Welt aus Lego, Freunden und dem Kindergerarten bestand... *schmacht*... 5 Sterne.

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